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VW-Aktie: Sparpläne belasten weiter – was jetzt?

Krise bei Volkswagen
Redaktion | Börse

Beim deutschen Autobauer läuft es gerade alles andere als rund. Die VW-Vorzugsaktie verlor heute bis zum frühen Nachmittag 1,8 Prozent auf 71,10 €, und das in einem Marktumfeld, in dem der DAX moderat zulegte. Das ist kein gutes Zeichen.

Spardruck von oben, Widerstand von unten

Der Aufsichtsrat berät über neue Sparpläne des Vorstands, während IG Metall und Betriebsrat an allen Konzernstandorten bundesweit auf die Straße gehen. Stellenstreichungen, mögliche Werksschließungen, Milliarden für den Umbau. UBS-Analyst Patrick Hummel bringt es auf den Punkt: Restrukturierung sei das Gebot der Stunde für europäische Autohersteller, Volkswagen stehe dabei vor der größten Herausforderung. Obendrauf kommt das Risiko einer Gewinnwarnung, weil der Wettbewerb aus China immer stärker drückt.

Kein Einzelfall in der Branche

Volkswagen ist nicht allein mit dem Kursrückgang. Mercedes-Benz und BMW büßten heute jeweils 0,7 Prozent ein, das europäische Automobilsegment zeigt sich insgesamt schwach. Das Bild, das sich hier zusammensetzt, ist keines, das Mut macht.

Was das für die Aktie bedeuten könnte

Die VW-Aktie ist charttechnisch als auch fundamental weiter unter Druck. Die Umbaukosten könnten laut UBS in die Milliarden gehen, eine Gewinnwarnung würde den Kurs wohl weiter belasten. Solange Restrukturierungsumfang und Kosten nicht klarer beziffert sind, dürfte die Aktie volatil bleiben. Ich rate derzeit von einem Einstieg ab.

Quelle: dpa-AFX

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