Deutsche Bank Research hat die Bayer-Aktie hochgestuft, und zwar von "Hold" auf "Buy". Das Kursziel klettert dabei von 45 auf 60 €, was einem Aufschlag von rund 33 Prozent entspricht. Das ist ein klares Signal aus Frankfurt.
Glyphosat verliert seinen Schrecken
Analystin Virginie Boucher-Ferte begründet die Kaufempfehlung, die heute veröffentlicht wurde, mit einem entscheidenden Wendepunkt. Die langwierigen Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten, die Bayer jahrelang wie ein Klotz am Bein hingen, verlieren langsam an Gewicht. Eine kürzlich ergangene günstige Entscheidung des obersten US-Gerichtshofs hat diesen Prozess beschleunigt. Das war überfällig.
Blick zurück aufs eigentliche Geschäft
Jetzt, da der juristische Schatten kleiner wird, richtet sich der Fokus wieder auf das, was Bayer eigentlich kann. Das operative Geschäft der Leverkusener und das Wertschöpfungspotenzial dahinter rücken in den Mittelpunkt. Für Anleger, die die Aktie in den schwierigen Jahren gemieden haben, könnte das der Moment sein, genauer hinzuschauen.
Was bedeutet das für die Aktie?
Ein Kursziel von 60 € seitens einer so gewichtigen Institution wie der Deutschen Bank ist kein Rauschen im Blätterwald. Wenn die Glyphosat-Belastung tatsächlich weiter abnimmt und der Markt Bayer wieder als Pharma- und Agrarchemiekonzern mit Substanz bewertet, hat die Aktie Aufholpotenzial. Das neue Kursziel lässt Raum nach oben. Wer die Bayer-Aktie auf dem Zettel hat, sollte die Entwicklung jetzt im Auge behalten.
Quelle: dpa-AFX
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