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Redaktion / 27.04.20 / 11:24

Gilead Sciences: Wer wird nun der nächste Corona-Gewinner?

Auf dem US-Konzern Gilead Sciences (WKN: 885823) und dem Wirkstoff Remdesivir liegen die Hoffnungen vieler Anleger. Doch Medikamente und Impstoffe sind nicht die einzigen Corona-Profiteure.

Remdesivir kein Zaubertrank

Die jüngst veröffentlichten Interimsdaten zum Anti-Corona-Wirkstoff Remdesivir ließen Anlegerherzen höherschlagen: Eine Vielzahl behandelter Corona-Patienten in der Testgruppe konnte deutliche Genesungsfortschritte erzielen.  Doch das Ausmaß der Jubelarien scheint verfrüht: Selbst wenn Remdisivir die erhoffte Wirkung im Kampf gegen Corona erzielen kann, dürfte das Medikament frühestens Ende des Jahres auf den Markt kommen. Und dies wohl auch nur in Mengen, die nur für einen kleinen Teil der betroffenen Patienten ausreichen dürften. Die Corona-Welt dürfte uns also noch eine Weile begleiten. Grund genug für uns, heute einen Blick auf noch unbekannte Profiteure zu werfen.

Corona beflügelt Lebensmittel-Lieferdienste

Abseits der Impfstoffe konnten vor allem Lieferdienste von der Corona-Krise profitieren. Die Angst vor dem Coronavirus beschert den Online-Lieferdiensten von Rewe, Picnic, Getnow bis zu Amazon Fresh ungeahnte Wachstumsraten. Im März war laut dem Internetportal T3N bei Amazon Fresh für vier Wochen kein Liefertermin zu bekommen.

Kein Wunder, dass die Amazon-Aktie in den vergangenen Wochen zu den Lieblingen der Anleger zählte. Doch damit dürfte die Aktie inzwischen einen Großteil ihres Potenzials ausgeschöpft haben. Spannender sieht es in verwandten Branchen aus: Diese könnten ebenfalls kräftig profitieren, stehen aber derzeit noch nicht im Fokus der Anleger.

Lieferkontrolle dank intelligenter Verpackung - die heimlichen Corona-Gewinner?

Die Mittagspause winkt und der Paketbote kehrt kurz in den Imbiss um die Ecke ein. Währenddessen steht sein Lieferauto in der strahlenden Sonne. Was einem Buch wenig ausmacht, ist bei Lebensmittelsendungen weniger spaßig. In der Industrie mehren sich daher die Stimmen, die für eine lückenlose Kontrolle des Versands werben. Zum Beispiel mit intelligenten Labeln welche die maximale Temperatur anzeigen, der ein Paket mit verderblicher Ware ausgesetzt war. Mit Rückenwind aus der Corona-Krise könnte diese Entwicklung nun deutlich schneller Realität werden, als bisher angenommen.

Innovationsführer stellen Smart Labels in Webinar vor

Zwei der Innovationsführer in diesem noch jungen Segment der Smart Labels sind die Unternehmen Ynvisible Interactive (WKN: A2JBST) und Identiv Group. Beide Unternehmen halten gemeinsam am 28.April ein Webinar zum Thema Smart Labels ab. Eingeladen sind sowohl Branchen-Experten aber auch interessierte Anleger. Wie die obige Entwicklung zeigt - das Timing könnte nicht besser sein.

Ynvisible als heimlicher Corona-Gewinner?

Durch die Coronakrise hat das Thema eindeutig neuen Wind gewonnen. Und auch wenn Ynvisible der Mehrheit der Anleger noch kein Begriff sein dürfte - ganz im Verborgenen scheint das Unternehmen nicht mehr zu agieren: Im Vorfeld des morgigen Webinars kletterte die Aktie alleine in der letzten Woche um +33,2% nach oben.  Mit zunehmender Bekanntheit der Aktie dürfte sich dieser Aufwärtstrend fortsetzen.

Kann Ynvisible (WKN: A2JBST) in Kürze sogar erste Partnerschaften mit der Industrie verkünden, wäre das ein echter Durchbruch. Auch für die Aktionäre: Denn bei einer winzigen Unternehmensbewertung von nur rund 12 Millionen Euro ist hier noch viel Luft nach oben. Wer von diesem noch unbekannten, potenziellen Corona-Gewinner profitieren möchte, der kann aktuell noch zu aussichtsreichen Kursen eine erste Position eingehen.


Interessenkonflikt: Dieser Beitrag stellt eine Meinung des Autors dar. Autor, Herausgeber und Mitarbeiter halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber und Mitarbeiter beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.

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