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Administrator / 02.11.11 / 11:30

Fritz Nols in Kürze milliardenschwere Schweizer Privatbank?

Das Puzzle scheint sich zusammenzusetzen und das mögliche Ergebnis könnte spannender kaum sein: Fritz Nols Global Equity AG (WKN: 507090) wird unserer Meinung nach in Kürze zu einer milliardenschweren Schweizer Privatbank, die unter dem glanzvollen Namen "Bank of Zurich" in Erscheinung treten wird. Eine Website ist bereits im Netz, jedoch bislang nur mit Passwort zu betreten. Über einen Umweg gelangt man jedoch schon an einige entscheidende Daten: CEO der Bank of Zurich ist Hendrik Klein, Vorstand und über seine Da Vinci Invest AG auch Großaktionär der Fritz Nols Global Equity AG. Unter dem Dach der Bank of Zurich sollen sich nach eigenen, bis dato nicht wirklich öffentlichen Informationen eine Gruppe erfahrener internationaler Investoren aus unterschiedlichen Finanzdienstleistungsbereichen zusammenschließen, um eine neue Schweizer Privatbank ins Leben zu rufen! Laut den "geheimen" Angaben auf der Website kontrolliert die Gruppe 12 Milliarden Schweizer Franken an Assets!

Warum aber sind wir uns sicher, dass die Aktivitäten der Bank of Zurich bald in den derzeit lediglich gut eine Million Euro teuren Börsenmantel von Fritz Nols eingebracht werden sollen? Dafür sprechen unwiderlegbare Gründe: Während des Insolvenzplanverfahrens von Fritz Nols wurde im März 2009 eine Hauptversammlung abgehalten, bei der unter anderem die Fortsetzung der Gesellschaft sowie die Änderung des Unternehmensgegenstandes in eine Beteiligungsgesellschaft beschlossen wurde. Das geschah federführend durch Vorstand und Großaktionär Hendrik Klein, der zum damligen Zeitpunkt über seine Da Vinci Invest AG bereits 28,66% der Fritz-Aktien hielt. Interessanterweise gab es wenige Monate zuvor eine Stimmrechtsmitteilung, aus der hervorging, dass einige Großinvestoren Anteile an der Firma erworben beziehungsweise diese aufgestockt haben. Hierzu gehörten die Equity Trust Group aus Luxemburg sowie die EXchange Investors N.V. von Hendrik Kleins langjährigem Partner und Weggefährten Frank Scheunert. Laut Unternehmensbeschreibung ist EXchange Investors ein führender europäischer Aktivistfonds mit einem Anlagevolumen von 260 Millionen Euro. Diese Zahl nur als weiterer Anhaltspunkt dafür, mit welchem Netzwerk wir es hier zu tun haben. Schauen wir noch genauer hin: Im Vorstand der Bank of Zurich sitzt neben Klein auch die renommierte Bankerin Anya Maxwell, die wiederum die Fischer Trust AG anführt.

Kommen wir auf den Punkt: Die Bank of Zurich wurde nur wenige Monate nach der Beschlussfassung über die Fortsetzung der Fritz Nols Global Equity AG in das Handelsregister eingetragen - unter dem Namen BOZ Holdings AG und mit dem gleichen Unternehmenszweck, der zuvor für Fritz Nols beschlossen wurde! Seit kurzer Zeit kursiert das Gerücht, wonach eine Schweizer Finanzdienstleistungsholding in den Börsenmantel von Fritz Nols eingebracht werden und es sich bei dem 21. November um den Tag der Entscheidung handeln soll. Eine entsprechende Aussage soll jedenfalls gegenüber einem unserer vertrauenswürdigen User gemacht worden sein. Nochmal: Das Insolvenzverfahren über die Gesellschaft wurde Anfang 2010 beendet und schon damals hieß es, man wolle über das Aufleben des Börsenmantels zeitnah informieren. Es scheint fast so, als sei die Zeit gekommen. Vor allem aber: Es scheint sich ein Mantel-Deal anzubahnen, dessen Ausmaß die Börse in den letzten Jahren nur selten erlebt haben dürfte. Und es scheint, als seien die Eigentümer der BOZ Holdings schon jetzt entsprechend an Fritz Nols beteiligt. Dies könnte unserer Ansicht nach ungeahnte Folgen für den Aktienkurs haben - in natürlich positivem Sinne. Denn: Der Kaufpreis für die Bank of Zurich kann quasi schon mit der zu erwartenden Wertsteigerung der Fritz-Aktien abgegolten werden und eine riesige Kapitalerhöhung ist nicht nötig. Die wenigen Streubesitzaktionäre werden ihr Glück möglicherweise kaum fassen können. Dass Kleinanleger zumindest vorerst noch aus der Aktie rausgehalten werden sollen, wurde heute einmal mehr durch eine Verkaufsorder über 100.000 Aktien zum Kurs von einem Euro belegt. Auch Mantel-Experte Swen Lorenz hegte in seinem Report diese Vermutung. Selbstverständlich bietet auch ein Investment in das hier behandelte Finanzinstrument enorme Verlustrisiken, auf das wir bei allen Chancen ausdrücklich hinweisen möchten. Wir bleiben jedoch investiert und sind fest davon überzeugt, dass sich unsere Vermutung in relativ kurzer Zeit bestätigen wird!

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Die Autoren erklären, dass sie im Besitz des Finanzinstruments sind, auf das sich der hier veröffentlichte Beitrag bezieht. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes. Die Autoren können jederzeit Aktien kaufen oder verkaufen. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf den Aktienkurs haben. Der hier veröffentlichte Text spiegelt die sorgfältige Recherche und tatsächliche Meinung der Autoren wider, trotzdem kann keine Gewähr auf Korrektheit und Qualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Eine Investition in das hier behandelte Finanzinstrument ist mit erheblichen Risikien verbunden, bitte berücksichtigen Sie das bei Ihrer Anlageentscheidung.

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