Sixt: Anleger im Freudentaumel
Sixt ist einer der international führenden Anbieter hochwertiger Mobilitätsdienstleistungen. Im Gegensatz zur Konkurrenz wie Europcar oder Hertz geriet die Münchner Innovationsschmiede nicht in existenzielle Schwierigkeiten aufgrund der Corona-Pandemie.
Florierende Geschäfte bescheren erneute Guidance-Anhebung
Die Geschäftsentwicklung bildet sich in Sixts Erfolgszahlen ab. Das kürzlich berichtete Konzern-EBT von 253 Millionen € im dritten Quartal 2021 bezeichnete das Unternehmen als „erfreulich“.
Darüber hinaus wird Sixt das Geschäftsjahr 2021 besser abschließen als gedacht. So erwartet der Vorstand einen Konzernerlös zwischen 2,10 und 2,30 Milliarden € (zuvor zwischen 2 und 2,20 Mrd. €) und ein Ergebnis vor Steuern (EBT) zwischen 390 und 450 Millionen € (zuvor zwischen 300 und 330 Mio. €).
Als Grund führte Sixt die „positive Entwicklung in Europa und insbesondere in den USA“ an, wo das Marktpreisniveau infolge eines knappen Fahrzeugangebots konstant hoch sei.
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Sixt-Aktie bleibt zurecht Dauerfavorit
Sixt merkt die Folgeeffekte aus der Corona-Krise derzeit noch an den Aufwendungen für die Wiedereingliederung von Vermietfahrzeugen. Sonst ist beim Sixt-Konzern geschäftlich alles in Ordnung.
Im Übernahme-Showdown um den französischen Car-Sharing-Anbieter Europcar durch Volkswagen zahlten diese letztlich „nur“ 0,50 € und ermöglichten renditehungrigen SD-Lesern maximal rund 20% Performance. Sixt ist ungeachtet dessen unser (Dividenden-)Dauerfavorit.
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