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Paion: Bald wird es richtig spannend

Per Ad-hoc-Mitteilung gab Paion (WKN: A0B65S) am Freitag bekannt, dass das Biotech-Unternehmen mit der "Europäische Investitionsbank" (EIB) eine Vereinbarung über eine Finanzierung von maximal 20 Millionen Euro getroffen hat. Paion hat zwei Jahre lang die Möglichkeit, sich an insgesamt drei Tranchen zu bedienen, deren Auszahlung jeweils gebunden ist an bestimmte Bedingungen wie beispielsweise die Erreichung operativer Meilensteine. 

Paion ist aktuell dabei, seinen potentiellen Anästhetikum-Blockbuster Remimazolam auf breiter Front zu vermarkten und weiterzuentwickeln. Der US-Marktzulassungsantrag für Remimazolam in der Kurzsedierung wurde von Lizenznehmer Cosmo Pharmaceuticals vor wenigen Wochen erfolgreich eingereicht bei der amerikanischen Zulassungsbehörde für Arzneimittel (FDA) - Entscheidung 2020! Auch in der Indikation Allgemeinanästhesie und für die Verwendung zur Sedierung auf der Intensivstation soll Remimazolam auf den Markt gebracht werden. In der Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) gilt Paions Hauptprodukt als Konkurrenzpräparat zu Propofol.

Paion rechnet im Zuge der Kommerzialisierungsaktivitäten (einschließlich EU-Phase-III-Studie) mit steigenden Kosten für 2019 sowohl auf Forschungs- wie auch Personalebene. Die Gesellschaft verfügte zum 31. März über 15,6 Millionen Euro Barreserven.