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Abivax-Aktie: Übernahmephantasie verflogen?

Geschäftsbericht veröffentlicht

Das französische Biotechunternehmen Abivax hat mit der Veröffentlichung seiner Geschäftszahlen für 2025 und einem aktuellen Unternehmensupdate die Aufmerksamkeit der Märkte wieder stärker auf operative Fortschritte gelenkt. Gleichzeitig mehren sich Hinweise darauf, dass eine kurzfristige Übernahme – über die zuletzt intensiv spekuliert wurde – vorerst vom Tisch ist. Kurzfristig orientierte Spekulanten dürften damit einen wichtigen Kurstreiber verloren haben.

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Im Zuge der Zahlenvorlage bestätigte das Unternehmen eine solide finanzielle Ausgangslage. Zum Jahresende 2025 verfügte Abivax über liquide Mittel und kurzfristige Anlagen in Höhe von rund 530 Millionen Euro, was laut Management eine Finanzierung bis ins vierte Quartal 2027 sicherstellen soll. Diese komfortable Liquiditätsposition basiert unter anderem auf einer großen Kapitalmaßnahme aus dem Sommer 2025, die dem Unternehmen netto rund 700 Millionen US-Dollar einbrachte.

Operativ konzentriert sich das Unternehmen weiterhin auf seinen wichtigsten Werttreiber: den Wirkstoff Obefazimod zur Behandlung von Colitis ulcerosa. Die laufende Phase-3-Studie (ABTECT) verläuft planmäßig; ein unabhängiges Sicherheitsgremium meldete zuletzt keine neuen Sicherheitsbedenken. Die entscheidenden Topline-Daten werden weiterhin für das zweite Quartal 2026 erwartet.

Übernahmespekulation vorerst entkräftet

Die operative Entwicklung steht allerdings im Kontrast zu den zuletzt dominierenden Übernahmegerüchten. Medienberichte hatten suggeriert, der Pharmakonzern AstraZeneca habe exklusiven Zugang zu vertraulichen Daten erhalten, um bis zum 23. März ein mögliches Übernahmeangebot vorzubereiten. Abivax wies diese Darstellung jedoch klar zurück und sprach von „unbegründeten Gerüchten“.

Die Spekulation hatte zuvor zu starken Kursschwankungen geführt. Zeitweise sprang die Aktie deutlich an, bevor die Gewinne nach der offiziellen Dementierung wieder zusammenschmolzen. Analysten verweisen darauf, dass ein potenzieller Käufer vermutlich erst nach Vorlage der entscheidenden Phase-3-Daten ernsthaft aktiv werden würde – also frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2026.

Markt kehrt zur Realität zurück

Damit verschiebt sich der Investment Case wieder klar zurück auf die fundamentalen Faktoren: klinische Daten, regulatorische Perspektiven und die langfristige Kommerzialisierung von Obefazimod. Für kurzfristige Marktteilnehmer bedeutet das eine veränderte Ausgangslage. Die zuvor kursierende Fantasie einer unmittelbar bevorstehenden Übernahme – ein zentraler Treiber der jüngsten Kursbewegungen – scheint zunächst erledigt.

Für langfristige Investoren bleibt dagegen das eigentliche Ereignis weiterhin dasselbe: die Phase-3-Ergebnisse im zweiten Quartal. Sie dürften darüber entscheiden, ob Abivax mittelfristig selbst zum kommerziellen Biotechunternehmen aufsteigt – oder zu einem deutlich späteren Zeitpunkt doch noch ein attraktives Übernahmeziel für die Pharmaindustrie wird.

NBC-Mitglieder haben längst gewonnen

Mitglieder des No Brainer Club sind bei Abivax seit Kursen unter 50 US$ mit von der Partie und blicken auf eine deutlich dreistellige Rendite in wenigen Monaten. NBC-Chefanalyst Maximilian Ruth hat eine genaue Vorstellung davon, wie hoch der Kurs im Falle einer Übernahme – oder auch ohne – noch schießen könnte.

Tipp: NBC-Mitglieder kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth.

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