Gold: Triggert Verkaufssignal
Bereits in der Vorwoche neigte der Goldpreis zur Schwäche und startete, knapp über dem Monats-Pivot-Punkt verweilend, in die neue Handelswoche. Dabei waren die vergangenen zwei Handelstage unspektakulär. Heute allerdings schlugen die US-Erzeugerpreise zu, welche deutlich stärker als erwartet angestiegen sind.
Den Tagesschlussstand beachten
Die höher als erwartet ausgefallenen US-Daten üben sichtlichen Druck aus. Die Details: Die US-Erzeugerpreise sind im Februar um +0,7% gegenüber dem Vormonat gestiegen. Erwartet wurde nur ein Anstieg um +0,3%, nach einem Plus von +0,5% im Vormonat. Dies wirkt negativ auf die Zinssenkungsfantasien. Heute Abend steht dazu auch die US-Notenbanksitzung auf der Agenda. Obwohl unmittelbar/heute nicht von einer Zinsveränderung auszugehen ist, treiben die heutigen US-Daten bekanntermaßen die Spekulation an.
Auf den Preisverlauf vom Gold bezogen, wurde mit dem Abtauchen unter 5.092 US$ bereits letzte Woche die bullische Ausgangslage neutralisiert und stattdessen deutete sich schon mögliche Schwäche an, welche aktuell ihre Bestätigung findet. Die Aufgabe des Unterstützungsbereichs von 4.888 US$ triggert dabei das getitelte Verkaufssignal. Spannend wird daher der heutige Tagesschlusspreis sein.
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Zur Signallage

Quelle Chart: stock3
Durch die bisherige Preisschwäche durchbricht Gold zugleich auch die Aufwärtstrendlinie seit September 2025. Daher verschärft sich die Unterschreitung des Levels von 4.888 US$ zusätzlich. Die unweigerliche Konsequenz sind weiter nachgebende Preise bis 4.630 US$. Stoppt auch dort der Verkaufsdruck nicht, wäre erst bei 4.382 US$ mit einer Stabilisierung zu rechnen.
Eine Rettung wäre hingegen möglich, sofern Gold noch während dieser Handelswoche wieder über 4.888 US$ und insbesondere 4.988 US$ (Monats-Pivot-Punkt) ansteigt. Nur ein solches Reversal könnte die sich eintrübende Chartsituation wieder aufhellen. Notierungen oberhalb von 5.092 US$ würden zudem wieder Potenzial in Richtung von 5.418 US$ und höher generieren.
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Interessenkonflikt: Der Autor hält Gold. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Gold – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.