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TKMS-Aktie mit +36% – neue Hochs im Visier?

Rallye gewinnt Tempo
Die TKMS-Aktie hat ihre starke Aufwärtsbewegung zuletzt eindrucksvoll fortgesetzt. Allein am gestrigen Handelstag legte der Titel rund +11% zu, während sich das Kursplus der vergangenen vier Wochen bereits auf rund +36% summiert. Damit rücken die nächsten charttechnischen Hürden zunehmend in den Fokus der Anleger. Entscheidend wird nun sein, ob die Aktie ihre Rallye fortsetzen und schon bald neue Hochs markieren kann. Wie es für den Kurs der Aktie weitergehen könnte, zeigt die folgende Chartanalyse.

Chartanalyse zur TKMS-Aktie

Die TKMS-Aktie stieg gestern dynamisch an und notierte zum Handelsschluss bei 93,30 € über 11 Prozent im Plus. Dabei wurde auch ein Widerstandsbereich nach oben verlassen, welcher jetzt als möglicher Supportbereich fungieren kann. Derzeit befindet sich der Kurs auf dem Weg zum nächsten Widerstandsbereich. Ein nachhaltiger Bruch darüber, wäre ein bullisches Zeichen für den Rüstungskonzern.

TKMS, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Sollte die TKMS-Aktie jedoch erneut zurückfallen und die Unterstützungszone brechen, könnte dies erneut weiteren Abwärtsdruck auslösen. Die Unterstützungszone liegt zwischen 87,60 € und 90,40 €.

TKMS-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Tageschart ist gestern deutlich gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 67 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist. Auch der MACD hat ein Kaufsignal ausgebildet.

TKMS, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell optimistisch. Beide Indikatoren haben auf Tagesbasis ein bullisches Cross gebildet, was auf kurz- bis mittelfristige Stärke hindeutet. Zudem hat die TKMS-Aktie auch auf Wochenbasis je ein bullisches Cross im RSI und MACD gebildet.

Im Übrigen: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“ identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden.

Elliott-Wellen

Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart zeigt, dass sich der TKMS-Kurs in einer korrektiven Struktur bewegt. Es ist sowohl eine abwärtsgerichtete, als auch eine aufwärtsgerichtete dreiteilige Bewegung im Chart zu identifizieren, was die Interpretation der Wellenstruktur uneinheitlich macht.

TKMS, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

In der Primärerwartung ist auch weiterhin mit einem neuen Allzeittief zu rechnen. Die B-Welle scheint extendieren zu wollen, weshalb sich der Kurs noch weiter nach oben ausdehnen könnte, bevor ein Abverkauf in der Welle C zu erwarten wäre. Bricht der Kurs jedoch über die Marke von 103 € wird dieses Szenario invalidiert. Dann hätte der Kurs der TKMS weiteres Aufwärtspotenzial in einer aufsteigenden, diagonalen Struktur.

ℹ️ TKMS AG & Co. KGaA in Kürze

  • TKMS (WKN: TKMS00) ist aus der Abspaltung aus dem ThyssenKrupp-Konzern entstanden. Das Unternehmen zählt zu den führenden europäischen Anbietern im militärischen Marinebereich.
  • Der Hauptsitz befindet sich in Kiel, daneben unterhält der Konzern nationale Standorte in Wismar, Bremen, Hamburg und Emden. Daneben bestehen weitere internationale Standorte.
  • Die TKMS-Aktie ist Mitglied im Nebenwerteindex MDAX und an der Börse aktuell mit 5,93 Milliarden € bewertet.

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Fazit

Die TKMS-Aktie hat mit dem Anstieg von rund +36% in den vergangenen vier Wochen deutliche Stärke gezeigt und zuletzt einen wichtigen Widerstand überwunden. Charttechnisch rückt nun der nächste Widerstandsbereich in den Fokus. RSI und MACD senden auf Tages- und Wochenbasis bullische Signale und sprechen für anhaltendes Momentum.

Aus Sicht der Elliott-Wellen bleibt das Bild noch gemischt. Zwar könnte sich die Erholung kurzfristig weiter ausdehnen, in der Primärerwartung besteht jedoch weiterhin das Risiko einer anschließenden Welle C. Ein nachhaltiger Ausbruch über 103 € würde dieses Szenario entkräften und das langfristige Chartbild deutlich verbessern.