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/ 15.07.19 / 11:59

Tesla: Elon Musk und die pomadigen deutschen Behörden

Der Chef des US-Elektroautobauers Tesla (WKN: A1CX3T), Elon Musk, führte nach Medienangaben in jüngster Vergangenheit Telefonate mit den Regierungschefs aus Hamburg (Peter Tschentscher, SPD) und Berlin (Michael Müller, SPD). Einen solchen Medienbericht bestätigte die Pressestelle des Hamburger Senats: „Der Bürgermeister hat mit Elon Musk telefoniert und es ging um die Zulassung von Pkw, insbesondere im sogenannten Händlerverfahren." 

Hintergrund ist das Zulassungsverfahren von Tesla-Fahrzeugen in Deutschland - insbesondere beim Einsteigermodell Model 3. Hier sieht Musk wohl eine Benachteiligung von Tesla bei den Wartezeiten für Zulassungen. Laut Senat habe sich die Situation in Berlin inzwischen gebessert. Auch Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron hat Musk laut Medienberichten angerufen.

Tesla-Kunden, die das Einsteigermodell Model 3 kaufen, bietet Tesla keinen extra Zulassungsservice an, wie normalerweise der Fall bei Premium-Wagen. Kunden müssen also auf eigene Faust die Zulassungsprozedur meistern.

Für Tesla spielt das Model 3, das bereits in der Standardversion mit Glasdach sowie veganen Ledersitzen ausgestattet ist, eine zunehmend wichtige Rolle. Die Version war im zweiten Quartal erneut mit großem Abstand der Bestseller. Von 95.200 Auslieferungen entfielen 77.550 auf das Model 3.

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