Steinhoff bestätigt profitable Geschäfte: Wann kommt die Erholung?

Marc Rendenbach

Die Aktie des Möbel- und Handelsriesen Steinhoff (WKN: A14XB9) ist nach dem wahrscheinlichen Bilanzskandal die Zockeraktie der Stunde. Tatsächlich könnten hier aber sogar Value-Investoren ein echtes Schnäppchen machen - auf kurz- und langfristige Sicht! Wir haben die positiven und negativen Aspekte einer Spekulation herausgestellt.

Negativ:

  • Das Ausmaß der möglichen Bilanzmanipulation ist noch unklar; hohe Abschreibungen sind möglich und zu erwarten
  • Auch Umsätze könnten geschönt worden sein
  • Das Vertrauen der Investoren ist erst einmal dahin und lässt sich nicht mehr so schnell wiederherstellen
  • Lieferanten und andere Geschäftspartner inklusive Banken könnten Sorgen um die Liquidität des Konzerns haben und entsprechende Konditionen verlangen
  • Institutionelle Anleger, die keinerlei Risiko eingehen, könnten sich weiter aus dem Wert verabschieden und den Kurs belasten bzw. bremsen.
  • Leerverkäufer könnten zusätzlich auf den Kurs drücken

Positiv:

Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens Steinhoff International Holdings und hat die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss.