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Siemens Energy-Aktie mit -6% – platzt jetzt die Erholung?

Neue Tiefs voraus?
Die Siemens-Energy-Aktie hat gestern rund -6% an Wert verloren und gerät nach ihrer jüngsten Erholung erneut unter Druck. Nachdem sich das Chartbild zuletzt spürbar aufgehellt hatte, scheiterte der Kurs zunächst daran  höhere Hochs auszubilden. Damit rückt die Frage in den Fokus, ob die Erholung lediglich eine technische Gegenbewegung war oder ob der übergeordnete Aufwärtstrend weiterhin Bestand hat. Wie es für den Kurs der Aktie weitergehen könnte, zeigt die folgende Chartanalyse.

Chartanalyse zu Siemens Energy

Der Kurs der Siemens Energy-Aktie hat gestern knapp -6% verloren und bewegt sich erneut in Richtung des Supportbereichs. Eine Rallye mit neuen höheren Hochs scheint vorerst abgesagt zu sein. Stattdessen konsolidiert der Kurs auch weiterhin mit leichter Abwärtstendenz. Dabei wurde auch der letzte Unterstützungsbereich nach unten verlassen.

Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Der nächstgelegene Supportbereich für die Siemens Energy-Aktie liegt zwischen 136 € und 141 €. Ein Bruch darunter könnte zu weiterem Abwärtsdruck führen. Hält der Bereich hingegen, steht dem Siemens Energy-Kurs nichts mehr im Wege, um ein neuen Aufwärtstrend zu etablieren.

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Siemens Energy Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 42 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist. Beim MACD sieht es ähnlich aus. Dieser steht kurz vor einem Verkaufssignal.

Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell pessimistisch. Der RSI hat bereits ein bärisches Cross vollzogen, während der MACD noch etwas nachläuft. Auf Wochenbasis zeigen beide Indikatoren anhaltende Schwäche an, weshalb Anleger Vorsicht walten lassen sollten.

Elliott-Wellen

Die Elliott-Wellen-Analyse im Tageschart zeigt, dass sich der Kurs der Siemens Energy-Aktie nah an einem möglichen Top befindet. Es lässt sich eine fünfteilige Bewegung im Chart identifizieren, welche auf eine technische Gegenbewegung hindeutet. In der Substruktur ist jedoch noch ein neues lokales Hoch möglich, sofern lokale Tiefs nicht unterschritten werden.

Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Seit Oktober 2023 ist der Aktienkurs von Siemens Energy um knapp +2.900% gestiegen. Gewinnmitnahmen sind daher nicht verwunderlich. In der blauen Alternativerwartung – siehe Chartbild, sind auch weitere deutliche Kursanstiege, mit Kursen von über 300 € im Rahmen des Möglichen, solange der Aufwärtstrend intakt bleibt.

ℹ️ Siemens Energy in Kürze

  • Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt.
  • Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa.
  • Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor.
  • Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 131,12 Milliarden €.

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Fazit

Die Siemens-Energy-Aktie sendet kurzfristig wieder Schwächesignale. Der RSI hat bereits ein bärisches Crossover ausgebildet und auch der MACD steht unmittelbar vor einem Verkaufssignal. Gleichzeitig zeigen beide Indikatoren auf Wochenbasis nachlassende Dynamik, was für anhaltenden Verkaufsdruck in den kommenden Wochen spricht.

Aus Sicht der Elliott-Wellen bleibt das übergeordnete Bild dennoch konstruktiv. Nach der außergewöhnlichen Rallye von rund +2.900% seit Oktober 2023 wäre eine größere Konsolidierung keine Überraschung. Solange jedoch keine wichtigen lokalen Tiefs nachhaltig unterschritten werden, bleibt das bullische Szenario intakt. Erst ein Bruch der nächsten Unterstützungszone würde das Risiko einer tieferen Korrektur deutlich erhöhen.