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Rheinmetall-Aktie im freien Fall – bald unter 1000 €?

Panik wächst

Die Rheinmetall-Aktie hat seit dem Allzeithoch mittlerweile rund -45% an Wert verloren und geriet damit massiv unter Druck. Nach der zuvor außergewöhnlich starken Rallye dominieren aktuell klar die Verkäufer das Chartbild. Besonders die hohe Dynamik der laufenden Abwärtsbewegung sorgt derzeit für neue Unsicherheit im Trendverlauf. Nun richtet sich der Fokus auf die Frage, ob sich die Aktie stabilisieren kann oder die Korrektur weiter an Fahrt aufnimmt. Wie es für den Preis der Aktie weitergehen könnte, zeigt die folgende Chartanalyse.

Chartanalyse zur Rheinmetall-Aktie

Die Rheinmetall-Aktie ist mittlerweile um satte -45% Prozent vom Allzeithoch bei 2.008,00 € eingebrochen. Zuletzt konnte der Kurs des Rüstungskonzerns nur noch tiefere Hochs ausbilden. Auch der Supportbereich nach unten durchschlagen, wodurch der Kurs der Rheinmetall-Aktie das technischen Preisziels für die Schulter-Kopf-Schulter-Formation bereits erreicht und sogar unterschritten hat.

Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Der aktuelle Abwärtsdruck scheint sich aktuell sogar noch zu beschleunigen. Allein in den vergangenen zwei Wochen verlor der Kurs der Rheinmetall-Aktie rund -20%. Strukturell betrachtet erweckt der Chart den Eindruck, als könne sich die Abwärtsbewegung noch deutlich weiter ausdehnen.

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Rheinmetall-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt weiter gefallen. Aktuell notiert dieser bei 26 Punkten in der überverkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell fallende Kurse hindeutet. Der MACD hat ebenfalls ein Verkaufssignal ausgebildet.

Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell negativ. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben ein bärisches Crossover ausgebildet, was auf kurz- bis mittelfristig weiter fallende Kurse für die Rheinmetall-Aktie hindeutet. Auch das bärische Momentum im MACD ist weiterhin ansteigend bärisch. Der überverkaufte RSI auf Tagesbasis könnte jedoch in Kürze für eine technische Gegenbewegung sorgen.

Elliott-Wellen

Im Wochenchart bleibt die übergeordnete Struktur zwar bullisch, doch nach dem starken Anstieg bis 2.008 € befindet sich die Aktie aktuell in einer ausgedehnten Korrekturphase der Welle 4. Diese Bewegung könnte sich weiter nach unten ausdehnen. Der relevante Trendwendebereich liegt zwischen dem 0,236er Fibonacci-Retracement bei 859,80 € und dem 0,5er Retracement bei 343,80 €, wo eine Stabilisierung einsetzen könnte.

Rheinmetall AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Solange der Kurs oberhalb von 343,80 € notiert, bleibt das übergeordnete bullische Szenario intakt. Nach Abschluss der aktuellen Korrektur könnte anschließend eine neue impulsive Aufwärtsbewegung im Rahmen einer Welle 5 starten.

Am Rande erwähnt: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“ identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden.

ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze

  • Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf.
  • Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern.
  • Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition.
  • Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 52,13 Milliarden €.

Fazit

Die Rheinmetall-Aktie bleibt kurzfristig massiv angeschlagen. RSI und MACD haben auf Tagesbasis klare Verkaufssignale ausgebildet und bestätigen den starken Abwärtsdruck der vergangenen Wochen. Der überverkaufte RSI deutet jedoch darauf hin, dass eine technische Gegenbewegung jederzeit möglich bleibt.

Trotz der heftigen Korrektur bleibt die übergeordnete Elliott-Wellen-Struktur bislang bullisch. Die laufende Bewegung könnte Teil einer größeren Welle 4 sein, bevor später nochmals eine Aufwärtsphase in Welle 5 folgt.