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Meta-Aktie unter Druck – drohen weitere Verluste?

Abwärtsdruck steigt
Die Meta-Aktie steht nach den jüngsten Kursverlusten erneut unter Druck und sorgt damit für erhöhte Aufmerksamkeit am Markt. Nachdem der Kurs in den vergangenen Monaten eine beeindruckende Aufwärtsbewegung gezeigt hatte, nehmen die Gewinnmitnahmen nun spürbar zu. Gleichzeitig rücken wichtige Unterstützungsbereiche in den Fokus, die für den weiteren Trendverlauf entscheidend sein könnten. Wie es für den Preis der Aktie weitergehen könnte, zeigt die folgende Chartanalyse.

Chartanalyse zur Meta-Aktie

Die Meta-Akite verlor gestern knapp -5,5% und setzte damit den kurzfristigen Abwärtstrend fort. Derzeit befindet sich der Techkonzern knappe 40% unterhalb des Allzeithochs. Zwischenzeitlich waren es sogar 53%. Doch eine Erholung zwischen Ende März und Mitte April machte Anlegern Hoffnungen auf mehr. 

Meta Platforms, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Nachdem der Meta-Kurs im Supportbereich gewendet hatte, stieg dieser dynamisch an. Zuletzt bewegte sich der Kurs auf den nächsten relevanten Widerstandsbereich zu, doch konnte diesen nicht überwinden. Derzeit befindet sich der Kurs zwischen Support und Resistenzbereich.

Wird der Support nach unten durchschlagen, könnte weiteres Abwärtspotenzial freigesetzt werden. Gelingt der Ausbruch hingegen nach oben, steht einem neuen Allzeithoch nichts mehr im Wege.

Meta-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 39 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf weiteren Verkaufsdruck hindeutet. Der MACD hat ebenfalls ein Verkaufssignal geliefert.

Meta Platforms, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell bärisch. Beide Indikatoren zeigen auf Tagesbasis ein Verkaufssignal. Gleiches gilt auch für die Indikatoren auf Wochenbasis, was das kurz- bis mittelfristige Bild weiter eintrübt.

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Elliott-Wellen

Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt, dass sich der Meta Platforms-Kurs in einer fortgeschrittenen Phase eines Impulses befindet. Es ist eine fünfteilige Bewegung auf mehreren Wellengraden zu identifizieren, was eine größere Korrektur zur Folge haben könnte. Ein Unterschreiten des lokalen Tiefs der Welle 4 (röm. iv) bei 477,37 US$ würde dieses Szenario bestätigen.

In der aktuellen Primärerwartung hat der Meta-Kurs die Chance, in der Welle 5 weiter zu extendieren – siehe Chartbild. Der Invalidierungspunkt für das bullische Szenario liegt bei 479,48 US$.

Meta Platforms, Tageschart, Quelle: Tradingview.com

Der Meta Platforms-Kurs zeigt übergeordnet immer noch Stärke. Weitere lokale Hochs bleiben möglich, sofern der Kurs nicht nachhaltig unter das lokale Tief vom April 2025 bei 479,48 US$ fällt. Sollte diese lokale Unterstützung unterschritten werden, könnte sich eine Korrektur ausbilden, die den Kurs der Meta Platforms-Aktie spürbar nach unten drücken könnte.

ℹ️ Meta Platforms in Kürze

  • Meta Platforms (WKN: A1JWVX) ist ein US-amerikanischer Technologiekonzern mit Sitz in Menlo Park (Kalifornien), der die sozialen Netzwerke Facebook, Instagram, WhatsApp und Threads betreibt.

  • Das Unternehmen erzielt den Großteil seiner Umsätze mit digitaler Werbung und investiert gleichzeitig stark in künstliche Intelligenz sowie in das Metaverse.

  • Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und gehört zu den größten Technologiewerten im Index NASDAQ-100 sowie im S&P 500.

  • Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt aktuell bei rund 1,441 Billionen US$.

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Fazit

Die Meta-Aktie hat ihr kurzfristiges Chartbild zuletzt deutlich eingetrübt. RSI und MACD haben auf Tagesbasis jeweils ein Verkaufssignal ausgebildet und sprechen damit für anhaltenden Verkaufsdruck. Da auch die Indikatoren auf Wochenbasis bereits in den bärischen Bereich gedreht haben, bleibt die Wahrscheinlichkeit für weitere Schwächephasen zunächst erhöht.

Die Elliott-Wellen-Struktur lässt zwar weiterhin Raum für neue Hochs im Rahmen einer laufenden Welle 5, das bullische Szenario steht jedoch zunehmend auf dem Prüfstand. Entscheidend bleibt die Unterstützung im Bereich von 479,48 US$. Solange diese Marke verteidigt wird, bleibt die Chance auf eine Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends bestehen. Ein Bruch dieser Zone könnte hingegen eine größere Korrektur auslösen und das Chartbild deutlich verschlechtern.