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Enphase-Energy-Aktie mit +17% – Trendwende gelungen?

Bullen übernehmen
Die Enphase-Energy-Aktie ist gestern um gut +17% gestiegen und zeigt damit wieder deutliche Stärke im kurzfristigen Chartbild. Nach der längeren Schwächephase hellt sich die technische Struktur zunehmend auf, während wichtige Widerstandsbereiche erneut unter Druck geraten. Vor allem die hohe Dynamik im Solarsektor sorgt aktuell für neues Momentum im Kursverlauf. Wie es für den Preis der Aktie weitergehen könnte, zeigt die folgende Chartanalyse.

Chartanalyse zu Enphase Energy

Der Enphase Energy-Kurs stieg gestern um gut +17% an und drang damit in den strukturellen Widerstandsbereich ein. Dieser Widerstand liegt zwischen 59 und 78 US$. Weiterhin hat die Energy-Aktie auch die weiße Trendlinie – siehe Chartbild nach obern überwunden, was als bullisches Signal zu werten ist.

Enphase Energy, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Sollte auch der Ausbruch über die Widerstandszone gelingen, wäre dies ein weiteres Zeichen von Stärke für die Enphase Energy-Aktie. Aufgrund der Tatsache, dass der Kurs seit dem lokalen Tief bei 25,78 US$ im November 2025 bereits rund +142% angestiegen ist, sollte mit Gewinnmitnahmen gerechnet werden, welche möglicherweise zu einem Re-Test der Trendlinie führen könnten.

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Enphase Energy-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 70 Punkten, an der Grenze zur überkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchstoßen, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf steigende Kurse hindeutet. Beim MACD ist Selbiges zu erkennen. Auch hier ist ein bullisches Crossover zu vernehmen. Das Momentum im MACD ist ansteigend bullisch.

Enphase Energy, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell bullisch. Beide Indikatoren haben ein bullisches Crossover ausgebildet. Auch im Monatschart sind beide Indikatoren aktuell bullisch einzuordnen, was auf anhaltende Stärke hindeutet.

Elliott-Wellen

Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt, dass sich der Kurs der Enphase Energy-Aktie in einer technischen Gegenbewegung in einer Welle B befindet. Diese kann durchaus stark ausfallen. B-Wellen sind ohnehin schwer zu prognostizieren. Auch eine überschießende Welle B ist möglich, bei dieser der Kurs auch ein neues Allzeithoch ausbauen könnte.

Enphase Energy, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Nicht ausschließen möchte ich auch die Möglichkeit, dass der Kurs bereits die Well 2 (hier röm. ii) bereits abgeschlossen hat, da der Kurs der Enphase Energy-Aktie bereits eine klassische A-B-C-Korrektur vollzogen hat. Aufgrund der zeitlichen Länge der Korrektur bleibt meine Primärerwartung jedoch, dass der Kurs nochmals in den Trendwendebereich für die Welle 2 eindringt – siehe Chartbild.

ℹ️ Enphase Energy in Kürze

  • Enphase Energy (WKN: A1JC82) ist ein US-amerikanisches Energietechnologieunternehmen mit Hauptsitz in Fremont, Kalifornien.
  • Es entwickelt und produziert Solarwechselrichter, Batteriespeicher und Ladestationen für Elektrofahrzeuge.
  • Enphase Energy besitzt einen Börsenwert von aktuell 8,22 Milliarden US$.

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Fazit

Die Enphase-Energy-Aktie zeigt aktuell wieder klare Stärke. RSI und MACD haben auf Wochen- und Monatsbasis bullische Signale ausgebildet und bestätigen das starke Momentum der laufenden Erholung. Nach dem dynamischen Anstieg von über +140% seit dem Tief steigt jedoch auch das Risiko kurzfristiger Gewinnmitnahmen.

Auch die Elliott-Wellen liefern derzeit ein spannendes Bild. Zwar könnte sich die Aktie weiterhin in einer größeren Welle B befinden, die nochmals für starke Schwankungen sorgt. Gleichzeitig wächst jedoch die Chance, dass die übergeordnete Korrektur bereits abgeschlossen wurde und sich ein neuer Aufwärtstrend etabliert. Entscheidend dürfte nun werden, ob der Widerstandsbereich zwischen 59 US$ und 78 US$ nachhaltig überwunden werden kann.