Dividenden-Aktien: 3 lohnenswerte Ideen
PepsiCo-Aktie
Der US-Konsumgüterkonzern PepsiCo zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Softdrinks und Snacks. Zwar hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren nur begrenzte Wachstumsimpulse verzeichnet, dennoch bleibt das Geschäftsmodell ausgesprochen robust. In den vergangenen drei Geschäftsjahren erwirtschaftete PepsiCo jeweils mehr als 90 Milliarden US-Dollar Umsatz und erzielte Gewinne von über 8 Milliarden US-Dollar.
Besonders für einkommensorientierte Anleger ist die Dividendenhistorie des Unternehmens bemerkenswert. PepsiCo hat seine Ausschüttung inzwischen 54 Jahre in Folge erhöht und gehört damit zum exklusiven Kreis der sogenannten „Dividend Kings“. Mit einer Dividendenrendite von rund vier Prozent liegt die Ausschüttung deutlich über dem Durchschnitt des S&P 500. Nachdem die Aktie im laufenden Jahr unter Druck geraten ist, erscheint die Bewertung mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 16 vergleichsweise attraktiv. Für langfristig orientierte Investoren könnte sich daraus eine interessante Einstiegschance ergeben.
AT&T-Aktie
Auch der Telekommunikationsriese AT&T zählt derzeit zu den aussichtsreichen Dividendenwerten. Mit einer Dividendenrendite von rund 4,5 Prozent übertrifft der Konzern sogar die Ausschüttung von PepsiCo. Zwar hat AT&T seine Dividende seit mehreren Jahren nicht mehr erhöht, doch die zuletzt verbesserte Finanzlage könnte künftig wieder Spielraum für steigende Ausschüttungen schaffen.
Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einem freien Cashflow von mindestens 18 Milliarden US-Dollar. Dem stehen jährliche Dividendenzahlungen von rund 8,2 Milliarden US-Dollar gegenüber. Diese komfortable Deckung unterstreicht die Stabilität der Ausschüttungspolitik. Gleichzeitig wirkt die Aktie mit einem erwarteten KGV von lediglich 11 deutlich günstiger bewertet als der breite US-Aktienmarkt, dessen Durchschnitt bei etwa dem Doppelten liegt. Für Anleger, die auf regelmäßige Erträge und vergleichsweise geringe Kursschwankungen setzen, könnte AT&T daher eine attraktive Option darstellen.
Pfizer-Aktie
Unter den drei vorgestellten Unternehmen bietet Pfizer derzeit die höchste Dividendenrendite. Mit rund 6,7 Prozent zählt die Ausschüttung des Pharmakonzerns zu den attraktivsten im Markt. Die hohe Ausschüttungsquote sorgt allerdings bei einigen Investoren für Skepsis. Allerdings spiegeln die jüngsten Geschäftszahlen nicht das gesamte Bild wider. Belastet wurden die Ergebnisse unter anderem durch einmalige Kosten im Zusammenhang mit Unternehmensübernahmen sowie umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen.
Ohne diese Sondereffekte würde die finanzielle Situation deutlich solider erscheinen und die Nachhaltigkeit der Dividende weniger kritisch bewertet werden. Gleichzeitig beschäftigen Anleger die sogenannten Patentklippen bei mehreren wichtigen Medikamenten, die in den kommenden Jahren auf Umsatz und Gewinn drücken könnten. Pfizer versucht diesem Risiko jedoch aktiv entgegenzuwirken. Durch Investitionen in die Entwicklung neuer Medikamente sowie gezielte Akquisitionen baut das Unternehmen seine Produktpipeline aus und erschließt zusätzliche Wachstumsfelder.
Trotz der bestehenden Herausforderungen wird die Aktie derzeit mit einem erwarteten KGV von knapp unter neun bewertet. Diese vergleichsweise niedrige Bewertung bietet Investoren einen gewissen Sicherheitspuffer und macht die Aktie insbesondere für risikobewusste Dividendenanleger interessant. Sollte Pfizer seine Wachstumsstrategie erfolgreich umsetzen, könnte die derzeitige Skepsis des Marktes langfristig zusätzliche Kurschancen eröffnen.
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Fazit
PepsiCo, AT&T und Pfizer vereinen unterschiedliche Geschäftsmodelle, bieten Anlegern derzeit jedoch eine gemeinsame Stärke: attraktive Dividendenrenditen bei gleichzeitig moderaten Bewertungen. Während PepsiCo mit seiner außergewöhnlichen Ausschüttungshistorie und einem defensiven Geschäftsmodell überzeugt, punktet AT&T mit stabilen Cashflows und einer günstigen Bewertung. Pfizer wiederum bietet die höchste Dividendenrendite im Vergleich, verlangt Anlegern aufgrund der branchenspezifischen Herausforderungen jedoch etwas mehr Risikobereitschaft ab.
Für langfristig orientierte Investoren, die auf regelmäßige Erträge setzen und zugleich nach unterbewerteten Qualitätsunternehmen suchen, könnten alle drei Aktien interessante Kandidaten für das Depot sein. Insbesondere in einem Umfeld erhöhter Marktschwankungen können solide Dividendenzahler dazu beitragen, Stabilität und laufende Erträge im Portfolio zu sichern.
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