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Trump droht Iran jetzt mit direkter Vergeltung nach Angriff

Nahost-Eskalation
Redaktion | Wirtschaft

Am Dienstagabend (US-Ostküstenzeit) meldete das US-Regionalkommando Centcom einen iranischen Raketenangriff auf US-Truppen im Nahen Osten. Mehrere ballistische Raketen wurden abgefeuert, konkrete Ziele nannte das Militär dabei nicht. Alle Raketen seien erfolgreich abgefangen worden. US-Streitkräfte hatten laut Fox News nur wenige Minuten Zeit, um auf diesen Überraschungsangriff zu reagieren.

Trump kündigt harte Vergeltung an

US-Präsident Donald Trump ließ nach dem Angriff keinen Zweifel an seiner Reaktion. "Wir werden sie hart treffen. Sie werden ordentlich Prügel kriegen", zitierte Fox News den Präsidenten. Trump hat dem Iran im Verlauf dieses Konflikts schon mehrfach mit schweren Gegenschlägen gedroht, wobei martialischen Worten nicht immer Taten folgten. Diesmal aber eskaliert die Lage spürbar.

Der iranische Rundfunk veröffentlichte eine Stellungnahme der Revolutionsgarden, wonach der Angriff einer US-Militärbasis in Jordanien gegolten habe. Jordaniens Streitkräfte bestätigten am Morgen, fünf Raketen aus dem Iran abgefangen zu haben.

Gemeinsame Angriffe mit Saudi-Arabien im Irak

Noch in derselben Nacht griffen US-Streitkräfte gemeinsam mit Saudi-Arabien im Irak an. Amerikanische und saudi-arabische Kampfflugzeuge zerstörten mehrere Logistik- und Waffenlager einer nicht näher genannten Gruppierung im Osten des Landes. Als Begründung nannte Centcom mehr als 30 Drohnenangriffe innerhalb der vergangenen 72 Stunden, die die iranischen Revolutionsgarden angeordnet haben sollen. Das saudische Verteidigungsministerium erklärte, die angegriffenen Milizen hätten zuvor Angriffe auf saudische Ölanlagen gestartet. Trump bezeichnete diese Gruppen als "Krebsgeschwür" und betonte, die Aktionen seien mit der irakischen Regierung abgestimmt gewesen.

Was das für Ölaktien und den Markt bedeuten könnte

Meiner Meinung nach dürfte diese neue Eskalationsstufe die Märkte kurzfristig belasten. Jede militärische Konfrontation im Nahen Osten trifft direkt die Risikobereitschaft der Anleger. Besonders Ölaktien wie ExxonMobil oder BP könnten vorübergehend profitieren, da steigende Spannungen in der Region erfahrungsgemäß den Ölpreis nach oben treiben. Gleichzeitig dürften Rüstungsaktien wie Lockheed Martin oder Raytheon Technologies weiteren Rückenwind bekommen. Ich glaube, dass Anleger die Entwicklung im Nahen Osten sehr genau beobachten sollten, denn eine weitere Eskalation dürfte den Druck auf die globalen Energiemärkte spürbar erhöhen.

Quelle: dpa-AFX

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