Rheinmetall-Aktie: Startet jetzt die nächste Rallye?
Chartanalyse zur Rheinmetall-Aktie
Die Rheinmetall-Aktie hatte zuletzt einen deutlichen Anstieg verzeichnen können, nachdem der Rüstungskonzern deutlich unter Druck geraten war. Doch die angelaufenen Gewinne hat der Rüstungskonzern kurz darauf wieder abgegeben. Nun steht der Kurs erneut im Supportbereich.

Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com
Die fehlenden Unterstützungen im Chartbild, aufgrund des steilen Anstiegs zuvor, sorgten für eine scharfe Korrektur. In den letzten Handelstagen verzeichnete die Rheinmetall-Aktie erste Stabilisierungstendenzen. Sollte die Unterstützungszone jedoch brechen, könnte dies zu weiteren Abverkäufen führen.
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Rheinmetall-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick
Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.
RSI und MACD
Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 35 Punkten, nah an der überverkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell weiter fallende Kurse hindeutet. Der MACD hält weiterhin sein Verkaufssignal aufrecht.

Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com
Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell bärisch. Bislang halten beide Indikatoren die bärischen Signale. Der RSI steht jedoch kurz vor dem Erreichen der überverkauften Zone, was eine Trendwende begünstigen könnte.
Am Rande erwähnt: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“ identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden.
Elliott-Wellen
Im Wochenchart ist der langfristige Aufwärtstrend zwar weiterhin intakt, doch aktuell dominiert die Korrektur der Welle 4 das Chartbild. Diese könnte sich in den kommenden Wochen noch weiter ausdehnen. Ein möglicher Trendwendebereich liegt zwischen dem 0,236er Fibonacci-Retracement bei 859,80 € und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 343,80 €, wo die Wahrscheinlichkeit einer Stabilisierung wieder zunimmt.

Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com
Die aktuelle Korrektur in der Welle 4 könnte jedoch bereits abgeschlossen sein. Es ist ein dreiteiliger Rücksetzer zu erkennen, der zeitlich zur Korrektur der Welle 2 desselben Wellengrades passt. Damit stehen die Chancen für die Rheinmetall-Aktie gut, von hier eine nachhaltige Trendwende nach oben zu vollziehen.
ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze
- Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf.
- Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern.
- Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition.
- Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 44,86 Milliarden €.
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Fazit
Aus meiner Sicht befindet sich die Rheinmetall-Aktie trotz der heftigen Korrektur weiterhin in einem langfristigen Aufwärtstrend. RSI und MACD senden auf Wochenbasis zwar noch bärische Signale, doch die Nähe zur überverkauften Zone spricht dafür, dass der Verkaufsdruck allmählich nachlassen könnte. Entscheidend bleibt, dass die aktuelle Unterstützungszone verteidigt wird.
Auch aus Sicht der Elliott-Wellen bleibt das übergeordnete Bild für mich konstruktiv. Die laufende Welle-4-Korrektur könnte bereits weit fortgeschritten oder sogar abgeschlossen sein. Bestätigt sich dieses Szenario, halte ich eine nachhaltige Trendwende und den Start einer neuen Aufwärtsbewegung für durchaus wahrscheinlich.