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Intel-Aktie mit -9% – Kaufchance nach dem Rekordhoch?

Spannung steigt
Die Intel-Aktie hat nach dem Sprung auf ein neues Allzeithoch einen Dämpfer hinnehmen müssen und verlor am gestrigen Handelstag rund -9% an Wert. Nach der starken Rallye der vergangenen Monate nutzten viele Anleger das Rekordniveau offenbar für Gewinnmitnahmen. Gleichzeitig rückt der Rücksetzer die Aktie wieder verstärkt in den Fokus, denn Korrekturen innerhalb eines intakten Aufwärtstrends können attraktive Einstiegsmöglichkeiten eröffnen. Entscheidend wird nun sein, ob sich der Kurs auf dem aktuellen Niveau stabilisieren und den übergeordneten Aufwärtstrend fortsetzen kann. Wie es für den Kurs der Aktie weitergehen könnte, zeigt die folgende Chartanalyse.

Chartanalyse zur Intel-Aktie

Die Intel-Aktie korrigierte gestern deutlich und verlor -9%. Sieht man sich jedoch den Monatschart an, fällt diese Bewegung kaum ins Gewicht. Gewinnmitnahmen auf hohem Niveau, ausgelöst durch eine kurzfristige, schlechte Marktstimmung, weisen auf kurzfristige Gewinnmitnahmen hin. Sollte sich die Korrektur jedoch ausweiten, liegt der nächste relevante Supportbereich, auf struktureller Basis, erst bei ca. 76 US$.

Intel Corporation, Monatschart, Quelle: Tradingview.com

Solange der Supportbereich erfolgreich verteidigt wird, bleibt das Potenzial für eine Fortsetzung der Rallye bestehen. Ob der Kurs diese Unterstützungszone überhaupt noch anläuft, bleibt abzuwarten. Erfahrungsgemäß können dynamische Aufwärtstrends über längere Zeit anhalten, ohne dass es zu größeren Rücksetzern kommt.

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Intel-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Monatschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 80 Punkten, deutlich in der überkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf potenziell weiter steigende Kurse hindeutet. Der MACD hat ebenfalls einen bullischen Cross vollzogen und wird von weiter ansteigendem Momentum begleitet.

Intel Corporation, Monatschart, Quelle: Tradingview.com

Die Indikatoren im Monatschart wirken aktuell immer noch bullisch, obgleich das Momentum abflacht. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben einen bullischen Cross auf dem Monatschart vollzogen. Diese liegen jedoch schon einige Zeit zurück, wodurch die bullischen Kaufsignale wieder etwas relativiert werden. Im Wochenchart hat der RSI bereits ein bärisches Cross vollzogen und auch der MACD verliert an Momentum.

Elliott-Wellen

Die Elliott-Wellen-Analyse im Monatschart zeigt, dass sich der Intel-Kurs in einer fortgeschrittenen Phase der aktuellen Bewegung befindet. Es ist eine fünfteilige Bewegung in der internen Wellenstruktur zu erkennen, welche eine größere Welle 3 (hier röm. iii) abschließen könnte. Danach ist mit einem Welle 4-Rücksetzer zu rechnen.

Intel Corporation, Monatschart, Quelle: Tradingview.com

Der Kurs der Intel-Aktie zeigt übergeordnet immer noch Stärke. Weitere lokale Hochs bleiben möglich, sofern der Kurs nicht nachhaltig unter lokale Tiefs fällt. Aufgrund des Verkaufssignals im RSI auf Wochenbasis ist damit zu rechnen, dass die Gewinnmitnahmen sich noch ausweiten könnten.

ℹ️ Intel Corporation in Kürze

  • Die Intel Corporation (WKN:855681) mit Sitz im kalifornischen Santa Clara ist ein führender US-Anbieter von Halbleitern.
  • In seinem Kerngeschäft mit der Herstellung von Mikroprozessoren für PCs und Laptops dominiert der Konzern 70% des weltweiten Markts.
  • Das Unternehmen ist im Dow Jones sowie der Nasdaq gelistet und hat aktuell einen Börsenwert von rund 638,40 Milliarden US$.

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Fazit

Die Intel-Aktie hat nach dem Erreichen eines neuen Allzeithochs zunächst eine Korrektur von rund -9% eingeleitet. Trotz des Rücksetzers bleibt das langfristige Chartbild konstruktiv. RSI und MACD senden auf Monatsbasis weiterhin bullische Signale, auch wenn das Momentum zuletzt nachgelassen hat. Auf Wochenbasis sprechen das bärische RSI-Crossover und das nachlassende MACD-Momentum jedoch für anhaltende Gewinnmitnahmen.

Aus Sicht der Elliott-Wellen befindet sich die Aktie in einer fortgeschrittenen Phase des übergeordneten Aufwärtstrends. Die aktuelle Bewegung könnte den Abschluss einer größeren Welle 3 markieren, wodurch das Risiko einer Welle-4-Korrektur zunimmt. Solange wichtige Unterstützungen und lokale Tiefs nicht nachhaltig unterschritten werden, bleibt der langfristige Aufwärtstrend jedoch intakt und weitere Hochs sind weiterhin möglich.