Datadog-Aktie mit +9% – Startet jetzt die nächste Rallye?
Chartanalyse zur Datadog-Aktie
Die Datadog-Aktie hatte Anfang Juni ein neues Allzeithoch bei über 278,71 US$ erreicht. Der letzte Widerstand wurde dabei glatt durchschlagen und könnte jetzt für zukünftige Rücksetzer als Supportbereich dienen. Der Bereich liegt zwischen 184,70 US$ und 202,42 US$.

Datadog, Inc., Wochenchart, Quelle: Tradingview.com
Derzeit liegen keine Widerstände mehr über dem Datadog-Kurs. Entsprechend befindet sich die Techaktie in einer Preisfindungsphase. Bislang ist der Trend ungebrochen und stark. Die aktuelle Rallye seit dem Tief Ende Februar 2026 ist mittlerweile über +188% stark.
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Datadog-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick
Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.
RSI und MACD
Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei 71 Punkten, leicht in der überkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf potenziell weiter steigende Kurse hindeutet. Der MACD hat ebenfalls einen bullischen Cross vollzogen und wird von weiter ansteigendem Momentum begleitet.

Datadog, Inc., Wochenchart, Quelle: Tradingview.com
Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell bullisch. Sowohl der RSI, als auch der MACD haben einen bullischen Cross vollzogen. Auch auf Monatsbasis sind beide Indikatoren weiterhin positiv einzuordnen, was die These einer anhaltenden, bullischen Phase unterstützt. Anzumerken sei lediglich, dass die Kaufsignale schon einige Zeit zurückliegen und der Kurs eine entsprechende Strecke bereits hinter sich hat.
Elliott-Wellen
Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt, dass sich der Datadog-Kurs in einer Welle 3, einer dritten Welle, befinden könnte. Im Chartverlauf ist eine Aneinanderreihung von sogenannten 1-2-Setups zu erkennen. Dies sind typischerweise besonders starke und dynamische Phasen in einem Trend. Entsprechend weit kann sich die aktuelle Bewegung weiter ausdehnen.

Datadog, Inc., Wochenchart, Quelle: Tradingview.com
Solange keine lokalen Tiefs oder Fibonacci-Unterstützungen unterschritten werden, ist der langfristige Aufwärtstrend für die Datadog-Aktie intakt. Aufgrund der bullischen Elliott-Wellen-Struktur könnte der Kurs die nächsten Monate oder gar Jahre weiter ansteigen.
ℹ️ Datadog, Inc. in Kürze
- Datadog (WKN: A2PSFR) ist ein 2010 gegründetes US-Softwareunternehmen mit Sitz in New York City.
- Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Software für Cloud-Anwendungen für die Überwachung von Servern, Datenbanken, Tools und Diensten über eine Software-as-a-Service-basierte Datenanalyseplattform.
- Datadog ist Mitglied in den beiden US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und ca. 85,35 Milliarden US$ wert.
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Fazit
Die Datadog-Aktie präsentiert sich charttechnisch weiterhin in einer sehr starken Verfassung und hat zuletzt mit einem neuen Allzeithoch ihre Rallye bestätigt. Oberhalb des ehemaligen Widerstands zwischen 184,70 US$ und 202,42 US$ befindet sich die Aktie in einer Preisfindungsphase, während RSI und MACD auf Wochen- und Monatsbasis weiterhin bullische Signale liefern. Aufgrund der bereits weit fortgeschrittenen Kursbewegung sollte jedoch auch das Risiko kurzfristiger Gewinnmitnahmen berücksichtigt werden.
Aus Sicht der Elliott-Wellen spricht die aktuelle Struktur für eine laufende Welle 3, die typischerweise von einer hohen Trenddynamik geprägt ist. Solange wichtige Unterstützungen und lokale Tiefs nicht unterschritten werden, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend intakt. Kurzfristige Rücksetzer sind jederzeit möglich, würden das langfristig konstruktive Chartbild derzeit jedoch nicht zwangsläufig infrage stellen.
Interessenkonflikt: Der Autor hält Datadog. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Datadog – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.