Öl (WTI): Planmäßig abwärts
Verkäufer bleiben am Drücker
In der letzten Analyse stand bereits die Frage im Raum, ob WTI bald noch günstiger werden könnte. Genau diese Bewegung nimmt jetzt Gestalt an. Der Bereich um 77,97 US$ wurde nicht zurückerobert, wodurch der kurzfristige Druck auf der Unterseite bestehen bleibt.
Auffällig ist vor allem, dass der vorherige Preisschub inzwischen deutlich relativiert wurde. Aus der geopolitisch getriebenen Übertreibung ist eine technische Korrektur geworden, die nun wieder stärker den Blick auf die darunterliegenden Unterstützungen lenkt.
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Quelle Chart: stock3
Der Chart arbeitet sich weiter in Richtung der nächsten Auffangzone vor. Solange WTI unter 77,97 US$ verharrt, bleibt die Zielzone um 66,55 US$ im Fokus. Dort wäre eine erste technische Stabilisierung denkbar, bevor sich ein neuer Anlauf in Richtung 77,97 US$ ergeben könnte. Erst oberhalb dieser Marke würde sich das kurzfristige Bild wieder etwas entspannen.
Gibt auch der Bereich um 66,55 US$ keinen Halt, wäre die nächste Schwächestufe aktiviert. In diesem Fall würde die deutlich tiefer liegende Unterstützung bei 55,21 US$ wieder auf die Agenda der Bären rücken. Für eine echte Entspannung müsste WTI hingegen nicht nur 77,97 US$, sondern anschließend auch 82,04 US$ zurückerobern.
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Fazit
WTI bleibt kurzfristig schwach. Unterhalb von 77,97 US$ spricht der Chart weiter für Druck in Richtung 66,55 US$. Erst dort könnte eine technische Stabilisierung einsetzen. Fällt auch diese Zone, droht eine Ausdehnung der Abgaben bis 55,21 US$. Käufe drängen sich daher erst nach einer sichtbaren Stabilisierung oder einer Rückeroberung von 77,97 US$ auf.