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WTI/OIL: Bald noch günstiger?

66 US$ sind denkbar
Der Ölpreis der Sorte WTI in US$ hat nach der jüngsten Übertreibung deutlich an Höhe verloren. Bereits in der letzten Analyse stand die Frage im Raum, ob der Anfang einer größeren Preisentspannung gemacht ist. Der aktuelle Wochenchart bestätigt diese Skepsis: Unterhalb wichtiger Widerstände, zuvor Unterstützungen, bleibt WTI anfällig für weitere Abgaben.

Weiter fallende Preise sind denkbar

Nach dem vorherigen Preisschub bis in den Bereich um 114,80 US$ hat sich der Ölmarkt spürbar beruhigt. Die Notierungen fielen zuletzt nicht nur unter 89,89 und 82,04 US$, sondern notieren inzwischen auch unterhalb von 78,76 US$. Damit bleibt der kurzfristige Druck auf der Unterseite.

Genau diese Entwicklung passt zur letzten charttechnischen Beschau. Dort wurde bereits auf die Gefahr weiterer Abgaben hingewiesen, sofern sich die Bullen nicht zügig zurückmelden. Aktuell gelingt genau das noch nicht, weshalb der Blick nun wieder stärker auf tiefere Unterstützungen gerichtet werden muss.

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Quelle Chart: stock3

Im bevorzugten Verlauf bleibt WTI unterhalb von 78,76 US$ anfällig für weitere Schwäche. Verbleiben die Notierungen darunter, rückt zunächst die Marke von 66,55 US$ in den Fokus. Dort wäre eine erste technische Reaktion denkbar, doch erst eine Rückkehr über 78,76 US$ würde den unmittelbaren Abwärtsdruck reduzieren. Benzin und Diesel könnten folglich wieder günstiger werden.

Für eine echte Rückkehr zur vorherigen Stärke, müsste WTI hingegen wieder über 82,04 US$ hinaus ansteigen. Darüber wäre ein Rebound in Richtung 89,89 bis 93,35 US$ möglich. Solange dies ausbleibt, bleibt der aktuelle Rücklauf intakt und die 66-US$-Zone klar auf der Agenda der Bären.

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Fazit

WTI bleibt kurzfristig angeschlagen. Unterhalb von 78,76 US$ ist ein Rücklauf in Richtung 66,55 US$ weiterhin realistisch. Erst oberhalb von 82,04 US$ würde sich das Bild wieder spürbar entspannen. Bis dahin spricht der Chart eher für günstigere Ölpreise als für eine schnelle Trendwende.