Gold crasht weiter: Zugreifen?
Der Goldpreis muss immer heftigere Abschläge hinnehmen. Doch ist die aktuelle Schwächephase eine Gelegenheit für Anleger, nachzukaufen?
Druck hält an
Der Kurs von Gold ist am Montag ein weiteres Mal deutlich eingebrochen und das Edelmetall hat den tiefsten Stand seit Mitte Januar erreicht. Hintergrund sind vor allem deutliche Gewinnmitnahmen und wachsende Unsicherheit hinsichtlich Trumps Nominierung an der Spitze der Fed.
Einige Geldhäuser verweisen zudem darauf, dass die Nachfrage von Notenbanken kürzlich etwas zurückgegangen sein könnte, was ebenfalls für eine deutliche Kurskorrektur spricht.
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Kein Grund zur Panik
Dennoch glaubt beispielsweise die Sutor Bank daran, dass der aktuelle Abverkauf kein Grund zur Panik ist. In einer neuen Analyse von Mathias Beil, Leiter Private Banking, hieß es:
Mittelfristig und langfristig ist jedoch davon auszugehen, dass andere Käufergruppen – etwa aus Asien oder aus dem privaten Vermögensaufbau – bei den jetzt sehr attraktiveren Preisen einspringen. Zudem würde ein Rückgang der Notenbankkäufe vermutlich ein entspannteres geopolitisches Umfeld signalisieren, was wiederum andere Einflussfaktoren wie Inflation und Realzinsen in den Vordergrund rückt.
Dementsprechend rechnet der Experte weiterhin mit einem Anstieg des Kurses auf 6.500 US$.
Gold weiterhin ein Kauf?
Anleger sollten also nicht in Panik verfallen, nur weil der Goldpreis aktuell etwas unter Druck gerät. Der übergeordnete Aufwärtstrend des Edelmetalls bleibt weiterhin intakt und die Fundamentalfaktoren sind unverändert positiv.
In dieser Situation bietet sich zwar für kurzfristig orientierte Anleger kein Engagement an, aber wer langfristig investiert, der kann den aktuellen Rücksetzer beim Goldpreis definitiv für Nachkäufe nutzen.
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