Evotec und Nordex: Vorsicht bei diesen beiden Aktien!

von (as)  /   28. März 2018, 13:05  /   unter Aktien, Technologie, Top-Stories  /   Keine Kommentare

Der Hamburger Pharmaforscher Evotec (WKN: 566480) präsentiert scheinbar starke Geschäftszahlen und einen „sehr positiven Ausblick“ auf 2018. Dass die Aktie nach einem kurzen Sprung heute dennoch verliert, überrascht uns überhaupt nicht und ist auch nicht allein dem schwachen Gesamtmarkt geschuldet. Bei  Nordex (WKN: A0D655) gerät der Kurs noch deutlich stärker unter die Räder.

Evotecs Umsatz wuchs im vergangenen Jahr um 57% auf 257,6 Millionen Euro. Verantwortlich dafür waren aber vor allem Übernahmen sowie ausgelöste Meilensteinzahlungen aus Kooperationen. Während das EBITDA um 60% auf 58 Millionen Euro wuchs, wurde netto sogar ein leichter Ergebnisrückgang von knapp 27 auf 24 Millionen Euro verbucht. Im laufenden Jahr soll das EBITDA um etwa 30% zulegen, während es beim Umsatz um „mindestens“ 30% nach oben gehen soll – der Markt hatte aber mehr erwartet.

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Evotec zu teuer

Gegenüber den Kollegen vom Börsenradio sprach Evotec-CEO Werner Lanthaler  vom „Anfang einer langen Reise“.  Die Reise könnte allerdings auch durch einen Irrgarten verlaufen, wenn sich Evotec bei seinen Wachstumsplänen verzettelt und plötzlich die Großaufträge ausbleiben. Angesichts einer Marktkapitalisierung von rund 2,4 Milliarden Euro bleibt der TecDAX-Konzern aus unserer Sicht zu hoch bewertet. Auch die Analysten von Berenberg sehen in der Aktie keinen Kauf mehr.

Das faule Windei schimmelt vor sich hin

Schon 2016 äußerten wir uns skeptisch zur weiteren Prognose für die Aktie des Windanlagenbauers Nordex (WKN: A0D655) und warnten auch in der Folgezeit mehrfach vor dem Papier. Seit Anfang 2016 steht mittlerweile ein Kursverlsut von fast -80% zu Buche. Das hat seinen Grund.

Wie gestern bekannt wurde, ist der Ausblick für Nordex weiterhin trüb. In 2018 wird aufgrund des schwachen Geschäfts auf dem Heimatmarkt noch einmal mit einem signifikanten Rückgang des Umsatzes von rund 3,1 auf nur noch 2,4 bis 2,6 Milliarden Euro gerechnet. Damit dürfte es unter dem Strich einen deutlichen Nettoverlust geben, nachdem schon in 2017 nur noch mickrige 0,3 Millionen Euro hängenblieben.

Zwar besitzt Nordex ein noch komfortables Cashpolster von über 600 Millionen Euro, jedoch birgt die niedrige Eigenkapitalquote von nicht mal 33% ernste Gefahren. Solange für Nordex keine Aussicht besteht, wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren, ist die Aktie auch nach dem nochmaligen Absturz maximal für technisch orientierte Trader interessant.

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