Vonovia-Aktie: -31% in 3 Wochen! Startet jetzt die Trendwende?
Nach einem deutlichen Rücksetzer zeigt der Kurs erste Anzeichen einer Stabilisierung und könnte damit die Basis für eine Erholung bilden. Gleichzeitig sorgt das veränderte Zinsumfeld für neue Fantasie im Immobiliensektor. Entscheidend wird nun, ob der Vonovia-Kurs den Turnaround bestätigen kann oder erneut unter Druck gerät. Wie es für den Preis der Aktie weitergehen könnte, zeigt die folgende Chartanalyse.
Chartanalyse zur Vonovia-Aktie

Vonovia, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com
Besonders kritisch ist die aktuelle Situation der Vonovia-Aktie, da der Kurs in den letzten 3 Wochen um -31% zurück in den Unterstützungsbereich gefallen war. Diese Zone hat bereits mehrfach als wichtige Haltezone fungiert und entscheidet jetzt über den weiteren Verlauf.
Sollte diese Unterstützung nachhaltig brechen, droht eine Fortsetzung des Abwärtstrends mit neuen Tiefs. Gelingt hingegen eine Stabilisierung und ein Ausbruch über die fallende Trendlinie, könnte sich eine stärkere Gegenbewegung in Richtung der grünen Widerstandszone um 30 € entwickeln.
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Vonovia-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick
Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.
RSI und MACD
Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 34 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeutet. Der MACD hat ebenfalls ein bärisches Crossover ausgebildet.

Vonovia, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com
Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell pessimistisch. Der RSI und der MACD haben ein bärisches Crossover ausgebildet. Die schnelle und bereits weit fortgeschrittene Korrektur, machen eine technische Gegenbewegung jedoch immer wahrscheinlicher.
Elliott-Wellen
Im Wochenchart der Vonovia-Aktie zeigt sich eine große ABC-Struktur, welche mit dem Hoch im August 2020 bei 58,76 € ihren Abschluss in einer Welle B fand. Danach folgte die Welle C bis zum Tief bei 15,27 € im März 2023.
Daraufhin stabilisierte sich der Kurs und stieg um +121 Prozent an, bevor eine weitere Korrektur einsetzte. Der Anstieg wird als eine Welle 1 oder A interpretiert. Die nachfolgende Korrektur als Welle 2 oder B. Entsprechend wäre in Kürze mit dem Beginn einer Welle 3 oder C nach oben zu rechnen.

Vonovia, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com
Die aktuelle Korrektur im Wochenchart der Vonovia-Aktie erweckt den Eindruck, als könnte diese in Kürze abgeschlossen sein. Mit einem Ausbruch nach oben, über das Hoch bei 33,93 € bestätigt sich das bullische Szenario. Ein Durchbruch unter den im Chartbild eingezeichneten Trendwendebereich würde das Chartbild hingegen eintrüben.
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Fazit zum aktuellen Vonovia-Kurs
Aus technischer Sicht bleibt das Chartbild der Vonovia-Aktie aktuell angeschlagen, zeigt jedoch erste Ansätze einer möglichen Bodenbildung. Der starke Rücksetzer von -31% sowie die bärischen Signale bei RSI und MACD deuten weiterhin auf bestehenden Verkaufsdruck hin. Gleichzeitig erhöht die Nähe zur Unterstützungszone die Wahrscheinlichkeit einer technischen Gegenbewegung.
Entscheidend wird nun sein, ob der Kurs der Vonovia-Aktie die Unterstützungszone verteidigen kann. Gelingt dies, bleibt weiteres Aufwärtspotenzial bestehen. Dazu ist die Aktie auch aus Dividendensicht attraktiv. Derzeit liegt die Dividendenrendite bei rund 5,7%.
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ℹ️ Vonovia in Kürze
- Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden.
- Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten.
- Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 17,8 Milliarden € wert.