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St. George Mining-Aktie: Eine zweite Almonty?

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Das australische Explorationsunternehmen St. George Mining ist durch den Run auf Seltene Erden in den Fokus gerückt. Die St. George Mining-Aktie erlebte seit Oktober letzten Jahres einen enormen Kursanstieg. Am Freitag verliert sie aktuell -3,2% und steht bei 0,09 €. Insgesamt verdreifachte sie sich seit September. Was ist hier zu erwarten?

Almonty
stock.adobe.com/Moopingz

Run auf Seltene Erden und wichtige Rohstoffe

Seit der Exportbeschränkung durch China von Seltenen Erden begann in den westlichen Ländern die Suche nach Alternativen. Insbesondere die USA fördern die nationale Versorgung massiv durch Abnahmegarantien und Direktbeteiligungen an Unternehmen.

Seltene Erden und wichtige Rohstoffe werden beispielsweise bei der Produktion von Solarzellen, Produkten der Verteidigung sowie bei modernen Hochtechnologieprodukten benötigt. Niob ist ein wichtiges Legierungselement für die Produktion von Spezialstählen sowie MRT-Magneten.

Bohrungen in Brasilien

Das größte Erforschungsprojekt für Seltene Erden und Niob befindet sich in der brasilianischen Araxá-Region. Das Areal befindet sich vollständig im Besitz des Unternehmens. Zuletzt teilte das Unternehmen mit, dass unabhängige Untersuchungen eine 75%-Erhöhung der Mineralresourcenschätzung (MRE) ergaben.

Ein weiterer Vorteil ist, dass das Vorkommen sich innerhalb der ersten 120 m unter der Erdoberfläche befindet. Zudem ist die Infrastruktur in dem Gebiet gut; das ist für einen späteren Abbau sehr wichtig. Brasilien ist einer der wichtigsten Produzenten von Niob.

In dem Gebiet sind weitere 50 Bohrungen geplant. Sollten diese ebenfalls erfolgreich sein, dürfte der Abbau der Erze vielversprechend sein.

John Prineas, Executive Chairman von St George, kommentierte die Analyseergebnisse so:

Die heutige Ankündigung einer so bedeutenden Aufwertung der Größe und Qualität der Ressource bei Araxá ist ein Meilenstein in der Geschichte von St George, da sie den Weltklasse-Charakter unseres Flaggschiff-Assets bestätigt.

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Finanzstarke Anteilseigner vorhanden

Überwiegend befinden sich die Aktien im Streubesitz. Zuletzt stieg die Investmentgesellschaft Hancock Prospecting um die australische Milliardärin Gina Rinehart ein; deren Anteil liegt oberhalb von 6%. Zweitgrößter Einzelaktionär ist das amerikanische Unternehmen Itafos mit rund 3,5%.

Was bedeutet das für die Aktie?

Generell war seit Mitte letzten Jahres ein Run auf Aktien im Zusammenhang mit Seltenen Erden und wichtigen Rohstoffen festzustellen. Almonty ist hier das Paradebeispiel. Mit seiner Wolfram-Mine ist das Unternehmen der wichtigste Wolframlieferant außerhalb Chinas geworden.

Im Gegensatz zu Almonty befindet sich St. George Mining allerdings noch in der Explorationsphase. Die MRE-Schätzungen sind vielversprechend, bis zum tatsächlichen Abbau dürfte es jedoch noch eine Weile dauern.

Momentan erfolgt die Finanzierung der Explorationsbohrungen durch Kapitalerhöhungen. Im Oktober 2025 wurde durch eine Kapitalerhöhung insgesamt 72,5 Millionen AU$ (rund 45 Millionen €) eingenommen. 22,5 Millionen AU$ stammen von Hancock Prospecting.

Der Erfolg der Aktie hängt im Wesentlichen von den weiteren Ergebnissen der Bohrungen ab. Wenn diese positiv ausfallen und der Abbau beginnt, ist mit einer Kursvervielfachung zu rechnen. Allerdings dürften dann weitere Kapitalerhöhungen kommen, was zu Verwässerungseffekten bei den Altaktionären führt.

Wer hier investiert, sollte eine hohe Risikobereitschaft mitbringen. Neben der Chance auf eine Kursvervielfachung kann es auch zum Totalverlust kommen. Ein Vergleich mit der jetzigen Almonty-Aktie ist wenig sinnvoll. Die Almonty-Aktie zeigt jedoch, welches Kurspotenzial beim Übergang in die Produktionsphase besteht.

Am Rande erwähnt: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“ identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden.

ℹ️ St. George Mining in Kürze

  • St. Georg Mining (WKN: A1CZK7) ist ein aufstrebendes australisches Explorationsunternehmen, das sich auf kritische Mineralien für die Energiewende konzentriert, insbesondere auf Seltene Erden (REE) und Niob am Araxá-Projekt in Brasilien.
  • Das Unternehmen führt dort hochgradige Bohrungen durch, meldet signifikante Mächtigkeiten und entwickelt proprietäre Technologien zur Weiterverarbeitung. Das Ziel ist, die Projekte zur Marktreife zu führen. Der Hauptsitz befindet sich in West Perth in Australien.
  • Die Hauptbörse der Aktie ist an der Australian Securities Exchange. In Deutschland ist sie über Tradegate handelbar. Der Unternehmenswert liegt aktuell bei 343 Millionen €.
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