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Rheinmetall-Aktie: Was macht ihr so zu schaffen?

Weitere Kursverluste

Die Rheinmetall-Aktie startet mit einem Kursverlust von mehr als -2,5% schwach in die neue Handelswoche und notiert aktuell bei 1.462 €. Was macht dem Rüstungstitel zu schaffen und warum profitiert er nicht vom eskalierenden Iran-Konflikt?

An artistic close-up of military tank tracks in a vast warehouse, highlighting the intricate details and ruggedness of armored vehicles in an industrial environment.
stock.adobe.com/lukaPixMedia

Negativer Trump-Effekt

Der Mann im Weißen Haus versetzt einmal mehr die Börsen weltweit in Panik. Die asiatischen Indizes geben deutlich nach, der DAX verliert am Montagmorgen -2%, die Futures auf die US-Indizes leuchten rot, Gold und Silber stürzen regelrecht ab um jeweils -7%. Was ist passiert?

Es sind verwirrende und widersprüchliche Aussagen von Donald Trump, welche Alarmstimmung hervorrufen. Nachdem der US-Präsident zunächst erklärt hatte, man habe im Iran seine Ziele erreicht und prüfe eine Reduzierung der militärischen Aktionen, ließ er plötzlich in der Nacht auf Sonntag mit einem Ultimatum aufhorchen. Wenn der Iran nicht binnen 48 Stunden die Straße von Hormus vollständig öffne, würden die Energieanlagen des Landes zerstört, drohte er. Teheran reagierte seinerseits mit der Ankündigung, dann die Energieinfrastruktur in den Golfstaaten ins Visier zu nehmen.

Anstatt nach einem baldigen Ende des Iran-Kriegs sieht es also zum Wochenauftakt eher nach einer Eskalation aus. Und somit dreht sich eine Teufelsspirale aus Inflationssorgen infolge steigender Energiepreise und Zinserhöhungen anstatt Zinssenkungen seitens der Notenbanken, insbesondere der Fed. Deren Chef Jerome Powell hat bereits vergangene Woche falkenhafte Töne angeschlagen.

Rheinmetall beschleunigt Fregatten-Bau

Rheinmetall treibt derweil unverdrossen seine geschäftlichen Aktivitäten voran. Der Düsseldorfer Rüstungskonzern hat am Wochenende verlauten lassen, dass der Fregatten-Bau für die Marine beschleunigt werde. Tim Wagner, Chef der neuen Sparte Maritime Systems, sagte in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“, man gehe davon aus, dass man im Sommer als Generalunternehmer die Fregatte F126 unter Vertrag bekomme.

Die Deutsche Marine plant den Bau von insgesamt sechs Fregatten des Typs F126 mit einem Volumen von rund 10 Milliarden €. Das wäre also für Rheinmetall ein sehr großes Auftragspotenzial.

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Kurzfristig im Abwärtstrend

Charttechnisch befindet sich die Rheinmetall-Aktie kurzfristig im Abwind, nachdem der Ausbruch über die Kursmarke von 1.655 € gescheitert ist. Aktuell notiert sie im Bereich des Tiefs von Dezember 2025. Die Unterstützung bei 1.443 € rückt jetzt ins Blickfeld.

Auf der Oberseite müsste der Widerstand bei 1.635 € geknackt werden, um höhere Kursregionen in Angriff zu nehmen.

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Das Geschäft des Rüstungskonzerns brummt und der eskalierende Iran-Konflikt zeigt einmal mehr, dass auch in Zukunft aufgerüstet werden wird. Insofern plant Rheinmetall zurecht mit deutlich steigenden Umsätzen und einer stabilen EBITDA-Marge von rund 19%.

Auf der anderen Seite verschärft sich die Großwetterlage für Aktien zusehends, vor allem dank der Unberechenbarkeit von US-Präsident Trump und der Folgen seiner Politik. Und da die Rheinmetall-Aktie bereits sehr ambitioniert bewertet ist mit einem Forward-KGV von 41, würde ich sie derzeit eher noch nicht kaufen, selbst wenn das nach einem Kursrückgang von -15% binnen eines Monats verlockend erscheinen mag.

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ℹ️ Rheinmetall in Kürze

  • Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf.
  • Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern.
  • Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition.
  • Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 67,8 Milliarden €.
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