Revolution Medicines: Nächstes Übernahme-Feuerwerk mit Ansage!
Der US-Pharmakonzern Merck & Co. befindet sich Berichten zufolge in fortgeschrittenen Gesprächen über eine mögliche Übernahme des Biotechunternehmens Revolution Medicines. Zuvor hatte das Wall Street Journal AbbVie als Übernahmeinteressenten ins Spiel gebracht. Im Raum steht ein Deal mit einem Volumen von bis zu 32 Milliarden US-Dollar, was einer der größten Biotech-Übernahmen der letzten Jahre für ein Unternehmen ohne zugelassenes Medikament auf dem Markt entspräche.
Revolution Medicines konzentriert sich auf die Entwicklung neuartiger Krebsmedikamente, die gezielt gegen sogenannte RAS-Mutationen wirken. Diese genetischen Veränderungen gelten seit Jahrzehnten als schwer therapierbar und spielen unter anderem bei Lungen-, Darm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs eine zentrale Rolle. Gelingt hier der Durchbruch, könnten die Medikamente ein enormes medizinisches und wirtschaftliches Potenzial entfalten. Die fortgeschrittensten Programme befinden sich allerdings noch in klinischen Studien, eine mögliche Marktzulassung steht noch aus.
Für Merck würde eine Übernahme strategisch gut passen. Der Konzern steht mittelfristig vor der Herausforderung, den erwarteten Umsatzrückgang seines Blockbuster-Medikaments Keytruda abzufedern, dessen Patentschutz gegen Ende des Jahrzehnts ausläuft. Innovative Onkologie-Projekte gelten daher als Schlüssel, um zukünftiges Wachstum zu sichern.
Erneute Volltreffer-Ansage der SD-Experten
Wie in unserem gestrigen Artikel bereits antizipiert, gibt es neben AbbVie offenbar weitere Interessenten für Revolution Medicines und der Aktienkurs ist nach den neuesten Berichten noch einmal kräftig explodiert. So schrieben wir noch gestern Morgen:
Wir halten es für wahrscheinlich, dass der Bericht des WSJ nicht völlig aus der Luft gegriffen war und am Ende weitere Parteien um Revolution Medicines buhlen. Der Preis der Aktie könnte auch im Rahmen eines Bieterwettstreits nochmal massiv nach oben schießen.
Nach einer deutlichen Korrektur in Folge des AbbVie-Dementis kam es am Abend dann zur erneuten Eskalation: Von 94,52 US$ ging es im nachbörslichen Handel bis auf fast 128 US$ in die Höhe. Sollten am Ende tatsächlich 32 Milliarden US-Dollar auf den Tisch gelegt werden, wären das immer noch Kaufkurse.
Übrigens: Einen noch heißeren Übernahmetipp findest Du aktuell am Ende dieses Artikels.
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