Metaplanet-Aktie: Zweifel an der Strategie
Die Metaplanet-Aktie hat von ihrem Hoch mehr als -80% an Wert verloren. In dieser Situation kommen immer mehr Zweifel an der Nachhaltigkeit der BTC-Strategie auf. CEO Simon Gerovich verteidigt aber seine Agenda:
Zweifel an der Strategie
Die Aktien von Metaplanet sind zuletzt deutlich unter Druck geraten. Seit dem Hoch im Juni 2025 haben Anleger mehr als -80% verloren.
Dies löst auf Social-Media eine sehr negative Stimmung unter Anlegern aus, weswegen CEO Simon Gerovich nun die eigene Strategie verteidigt hat. Er sagte:
Was Kapital und Aktionäre betrifft: Ich bin ein bedeutender Aktionär von Metaplanet. Wie alle anderen Aktionäre habe ich mein eigenes Kapital in dieses Unternehmen investiert und spüre den Kursverfall persönlich. [...] Wir können es jedoch nicht dulden, dass Aktionäre, die ohnehin schon in einem hochvolatilen Marktumfeld Entscheidungen treffen müssen, mit sachlich falschen Informationen konfrontiert werden.
Zudem rechtfertige er sich hinsichtlich des massiven Verlustes, den Metaplanet wegen des fallenden BTC-Kurses für das vierte Quartal ausweisen musste:
Der Nettogewinn ist kein geeigneter Indikator zur Bewertung eines Bitcoin-Treasury-Unternehmens. Der operative Gewinn von 6,2 Milliarden Yen, ein Plus von 1.694 % gegenüber dem Vorjahr, belegt eindeutig die hohe Qualität unserer Strategie.
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Chartbild wenig positiv
Der CEO von Metaplanet gibt sich also trotz der aktuell eher angespannten Situation kämpferisch und bestätigte zudem die eigene Strategie fortsetzen zu wollen.
Für Aktionäre sieht es aber dennoch nicht allzu rosig aus. Aktuell befindet sich der Bitcoin weiter im Rückwärtsgang und ein Test der Marke von 60.000 US$ ist wahrscheinlich. Für die Metaplanet-Aktie würde das vermutlich weitere Kursverluste zur Folge haben.
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Dementsprechend sollten kurzfristig orientierte Anleger der Aktie von Metaplanet eher fernbleiben, denn Rücksetzer in diesem Umfeld sind sehr wahrscheinlich. Auch langfristige Investoren sollten sich vorsehen. Immer weiter fallende BTC-Preise könnten das Unternehmen früher oder später in Liquiditätsprobleme bringen. Daher sollten sich Anleger die Frage stellen, ob es nicht bessere Investmentchancen gibt.
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Interessenkonflikt: Mitarbeiter von sharedeals.de und der Autor halten Anteile an Bitcoin. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Sie beabsichtigen, die Anteile – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.
ℹ️ Metaplanet in Kürze
- Metaplanet (WKN: A0DNH7) ist ein japanisches Unternehmen, das sich auf den Kauf und die Verwahrung von Bitcoin konzentriert.
- Die ehemalige Immobilienholding agiert zudem an den Optionsmärkten und schreibt Covered Calls auf die eigenen Bestände und berät andere Unternehmen sowie Regierungen rund um das Thema BTC.
- Das Unternehmen ist an der Börse aktuell ca. 2,4 Milliarden US$ wert.