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Administrator / 07.05.18 / 16:00

Heat Biologics: Der heißeste "No Brainer" des Jahres!

Nicht ohne Grund haben wir von sharedeals.de uns sogar von Teilen anderer aussichtsreicher Biotech-Highflyer getrennt, um bei Heat Biologics (WKN: A2JB4Y) quasi "mit Haus und Hof" mit von der Partie sein zu können. Klar ist: Eine Gelegenheit, wieder einmal ganz unten zu kaufen, bevor die große Kursparty steigt, sollte man sich grundsätzlich nicht entgehen lassen.

Den Krebsforscher Heat Biologics stellen wir hinsichtlich unserer Begeisterung auf eine noch höhere Stufe als seinerzeit Palatin Technologies, das bekanntlich +400% Kurszuwachs innerhalb eines Jahres verzeichnen konnte. Auch unser Palatin-Nachfolger Trevena wird nach den ersten +60% Gewinn nun von Heat Biologics in den Schatten gestellt. Die Gründe für unsere Überzeugung liefern wir Ihnen im Folgenden mit reihenweise guten Kaufargumenten.

Kurs noch nahe Allzeittief - unglaublich niedrige Marktkapitalisierung!

Mit einem Schlusskurs von zuletzt 1,26 USD tradet die Heat-Aktie aktuell immer noch nahe Allzeittief. Vor ca. 17 Monaten kostete sie splitbereinigt noch etwa 1.600% mehr. Dabei steht das Unternehmen jetzt besser da als jemals zuvor.

Die Marktkapitalisierung von Heat Biologics belief sich vor dem für heute erwarteten Abschluss der jüngsten Kapitalerhöhung auf nach letzten offiziellen Angaben unfassbar niedrige 7 Millionen USD - ein Riesenwitz!

Kapitalerhöhung als Grundlage für Kursrallye

Die aktuelle Kapitalerhöhung über 18 Millionen USD beseitigt die zuvor stark kursbelastenden Liquiditätssorgen und sichert dem Unternehmen das Erreichen wesentlicher Meilensteine, die sich als signifikante Kurskatalysatoren entpuppen sollten. Mit 1,44 USD liegt der Zeichnungspreis für die neuen Aktien sogar untypischerweise ein gutes Stück über(!) dem letzten Börsenschlusskurs.

Interessante Querverweise: Unsere früheren Biotechtipps Eleven Biotherapeutics und Akers Biosciences liefen nach ihren jüngsten Kapitalmaßnahmen über +200% respektive sogar +500%. Auch bei diesen beiden Titeln gab beziehungsweise gibt es die Aussicht auf bedeutende, werttreibende Events in naher Zukunft, wie wir sie auch und vor allem aber von Heat Biologics erwarten. Unsere Meinung daher: Da wurde einigen Adressen ein günstiger Einstieg beschert, doch SD-Leser sind noch billiger dabei!

Ein "völliger Game Changer": Heats Krebsimmuntherapie liefert hervorragende Daten

Heats Produktkandidat HS-110, der in Kombination mit Bristol-Myers Squibb’s Checkpoint-Inhibitor Nivolumab im Kampf gegen Lungenkrebs eingesetzt werden soll, nähert sich dem Ende seiner umfassenden Phase-2-Studie. Bisherige Zwischenresultate sind "sehr vielversprechend" und Lead Independant Director John Prendergast (übrigens Co-Founder bei unserem +400%-Volltreffer Palatin Technologies) bezeichnet HS-110 als "völligen Game Changer".

Heats einzigartige Technologien "ImPACT" und "ComPACT", die auf einer modifizierten Form des "Heat Shock"-Proteins gp96 basieren, stimulieren die T-Zellen des menschlichen Körpers zur Immunabwehr auf eine noch nie dagewesene Weise und könnten in Zukunft als Kombinationstherapie bei einer Vielzahl von Krebsarten und mit verschiedenen Checkpoint-Inhibitoren zum Einsatz kommen.

"Major Investment" durch Pharmapartner?

Von den bisherigen Studiendaten ist man offensichtlich schon so überzeugt, dass man in Gespräche mit großen Pharmakonzernen einsteigt, um die Möglichkeiten einer frühzeitigen Verpartnerung auszuloten. Mit Blick auf das laufende Jahr sagte Prendergast im Interview Ende letzten Jahres:

Wir sprechen mit einer Reihe klassischer Pharma-Partner, die im Moment offenkundig sehr starkes Interesse in diesem speziellen Bereich haben. (Lead Independant Director John Prendergast im November 2017)

Auf die Nachfrage des Reporters, ob man nach einem "Big Pharma Partner" schaue, entgegnete Prendergast ein klares "Ja". Man wolle nach mehr nicht verwässernden Finanzierungsoptionen durch Partnerschaften suchen:

Mit diesen Daten in der Hand, wenn wir uns im nächsten Jahr auf eine Phase-3-Studie vorbereiten, möchten wir uns eine größere Investition sichern können.

Bemerkenswert: Die Aussagen Prendergasts wurden sogar noch vor(!) den positiven H"-110-Zwischendaten im Februar getätigt, bei denen eine "Disease Control Rate" von 67% in der auswertbaren Patientengruppe festgestellt wurde. Heats renommierter Medizinchef George Peoples kommentierte wie folgt:

Die Ergebnisse dieser Kombinationsstudie mit HS-110 und Nivolumab sind sehr vielversprechend und zeigen dauerhafte Reaktionen bei Patienten mit niedrigen TIL- und PD-L1-Spiegeln. Diese Patienten stellen die am schwierigsten zu behandelnden Patientengruppen dar und umfassen den Großteil der NSCLC-Population.

Management-Aussagen lassen keine Zweifel zu - das Timing ist perfekt!

Auch Heat-CEO und -Gründer Jeffrey Wolf bestätigte zuletzt in einem Unternehmensupdate vor drei Wochen verstärkte Aufmerksamkeit aus der Pharmawelt:

(...) Wir beobachten Fortschritte in der Immunonkologie-Landschaft, die ein wachsendes Interesse an unserer Technologie in der gesamten Branche auslösen und daher sind wir der festen Überzeugung, dass unsere Vermögenswerte eine wichtige Rolle in der Zukunft der Kombinationsimmuntherapien spielen werden. (CEO Jeffrey Wolf)

Darüber hinaus wurden wesentliche Meilensteine für die nächsten vier Quartale skizziert und von Wolf wie folgt kommentiert:

Angesichts der jüngsten Fortschritte freue ich mich, diese kommenden Meilensteine ​​für die nächsten vier Quartale bekannt zu geben. Wir sind davon überzeugt, dass jeder dieser Meilensteine ​​zur Steigerung des Aktionärswerts beitragen wird.

Rund 7 Millionen USD Subvention im nächsten Quartal!

Vor gut einem Jahr gab Heat Biologics die Übernahme der texanischen Biotechschmiede Pelican Therapeutics bekannt, an der Heat fortan 80% der Anteile hält. Das verheißungsvolle Unternehmen hat einen neuartigen T-Zell-Rezeptor entwickelt. Die Akquisition kommentierte Jeffrey Wolf folgendermaßen:

Die zwei Produktkandidaten von Pelican sind für uns transformative Vorteile, da es überzeugende Daten gibt, die darauf hinweisen, dass TNFRSF25 signifikante Vorteile gegenüber konkurrierenden kostimulatorischen Rezeptoren haben kann, die derzeit entwickelt werden. Dies ist wichtig, weil viele der führenden globalen Pharmaunternehmen sich auf T-Zell-Kostimulatoren konzentrieren, um die Wirksamkeit ihrer bestehenden immunonkologischen Therapien zu verbessern.

Pelicans Technologie ist anscheinend derart vielversprechend, dass die Firma massiv mit Subventionen vom Cancer Prevention and Research Institute of Texas (CPRIT) gefördert wird. Im bevorstehenden dritten Quartal steht hier eine weitere Zahlung aus dem CPRIT-Topf in Höhe von 6,9 Millionen USD an. Das allein ist fast so viel wie die gesamte Marktkapitalisierung von Heat Biologics vor der aktuellen Kapitalerhöhung!

Ein genauerer(!) Blick auf die Bilanz

Hauptgrund dafür, dass sich institutionelle Profi-Investoren bis zuletzt zurückhaltend zeigten und die Heat-Aktie trotz ihres immer verlockenderen Einstiegsniveaus mieden, dürfte insbesondere die unsichere Liquiditätslage gewesen sein. Zudem beteiligen sich die schwergewichtigen Value-Profis lieber über Kapitalerhöhungen wie der jetzigen als mit Käufen über den Markt, wo sie schon mit vergleichsweise wenig Umsatz hohe Kursschwankungen auslösen würden und im Vorfeld nicht wissen, wieviel sie letztendlich für einen Anteil X bezahlen.

Blickt man zudem auf die Pressemeldung zu dem im März veröffentlichten Jahresabschluss, schrecken unter anderem auch hohe Verbindlichkeiten ab, welche sogar die Barmittel übersteigen. Schaut man jedoch im entsprechenden SEC Filing genauer hin, dass sich hierunter vor allem Deferred Revenues in Zusammenhang mit den CPRIT Grants verbergen. Heißt: Diese Verbindlichkeiten werden aller Voraussicht nach keinen weiteren Cash abschöpfen und mit der Zeit in Umsätze umgemünzt, wenn gewisse Vertragskriterien - also insbesondere klinische Fortschritte - erzielt werden.

Fakt ist: Mit dem heute erwarteten Abschluss der 18-Millionen-Dollar-Finanzierung kann Heat Biologics auch wieder von einflussreichen Anlegergruppen aus einer völlig neuen Perspektive wahrgenommen werden, nämlich als echtes Biotech-Schnäppchen, das über die nächsten Monate kaum Risiko, dafür aber umso mehr Upside bietet.

Wir freuen uns auf weitere Fortschritte beim Aufbau eines führenden Immuntherapieunternehmens. (CEO Jeffrey Wolf im März 2018)

Heiß, heißer, Heat Biologics: Wird da ein potenzieller Buyout vorbereitet?

Setzt man alle Aussagen der Unternehmensleitung seit der Pelican-Übernahme zusammen, riecht das schon fast verdächtig nach einem baldigen Mega-Deal. Dabei ist neben einer reinen Verpartnerung von Produktkandidaten sicher auch das Thema Buyout eine Option. So wurde vor weniger als zwei Monaten ein Stockholder Rights Plan mit dem Recht für Aktionäre implementiert, im Falle des Falls weitere Aktien zu 14(!) USD zu erwerben. Sogar das renommierte Business Journal berichtete hierüber und sprach von einem positiven Ausblick. Von Unternehmensseite hieß es:

Der Plan soll den Wert der Aktionäre im Falle einer versuchten feindlichen Übernahme der Gesellschaft schützen. Wir sind durch das Feedback der Branche zu unseren Zwischenergebnissen ermutigt und suchen nach Partnerschaften und Kooperationen, die dazu beitragen, den Wert für die Aktionäre zu steigern.

Gerne erinnern wir uns bei diesem Thema an die Übernahme unseres ehemaligen Tipps Tobira Therapeutics, deren Aktien nach einer Übernahmeofferte 2016 um über 1.000% explodierte. Der Pharmakonzern Allergan schlug damals bereits in der klinischen Phase 2 zu.

Optimistisch stimmt uns bei Heat Biologics vor allem auch das hochkarätige Management inklusive der erfahrenen Janice Marie McCourt, die das Business Development leitet und in ihrer Laufbahn über 3 Milliarden USD an Geldern durch Lizenzdeals, Akquisitionen und andere Transaktionen eingeworben hat.

Klar ist: Buyouts im Oncology-Sektor können auch schon in diesem Stadium milliardenschwer sein, denn kein großer Pharma-Player will sich eine zukunftsträchtige Technologie in diesem medizinsch unglaublich bedeutenden und für die Industrie extrem lukrativen Bereich entgehen lassen.

2013 ging Heat Biologics public. Nach harten Jahren für Aktionäre spricht nun vieles für die große Wende.

Schießen SD-Profis die Shortseller zum Mond?

Angesichts der zuletzt knappen Kasse war Heat Biologics ein gefundenes Fressen für Leerverkäufer, die den Aktienkurs immer weiter nach unten drückten. Spätestens jetzt ergibt sich aber ein völlig neues Bild und Shortseller dürften sich zunehmend zurückziehen - erst recht, wenn sie die Kaufkraft von SD-Profiinvestoren zu spüren bekommen.

Die Zeichner aus der aktuellen Kapitalerhöhung sind angesichts des höheren Platzierungsniveaus und der sehr wahrscheinlich langfristigen Orientierung vermutlich erstmal keine Kursbremse. Ebenso wenig dürfte die lächerliche Anzahl an Stücken aus dem bisherigen Freefloat den Kurs lange unten halten. Erfahrene Anleger können die Aktie auf ihrem Weg nach oben traden und Gewinnoptimierung betreiben. Andere decken sich ein und schauen in einigen Monaten noch einmal drauf...

Die nächsten vier Quartale sind sehr aufregend, mit Ereignissen, von denen wir glauben, dass sie für unser Unternehmen transformierend sein werden. (CEO Jeffrey Wolf im April 2018)

Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation und Mitarbeiter des Herausgebers halten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens und haben die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss.

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