Gold befindet sich in Lauerstellung

Bereit für mehr?

Aufgrund des US-Feiertags zeigt sich der Goldpreis bisher, im Vergleich zu früheren Wochen mit größeren Ausschlägen, nahezu kaum verändert. Die leicht schwächeren Notierungen oberhalb des Monats-Pivot-Punktes erlauben dennoch eine zuversichtliche Handelswoche.

Gold bars on a black background yellow and gold stock chart illustration
stock.adobe.com/DK_2020

Die Ruhe vor dem Sturm

Aufgrund der geringfügigen Bewegungen in der vorangegangenen Woche lässt sich der Goldpreis aktuell sehr gut „einfangen“. Dies bedeutet, nebst einer fortwährenden Seitwärtsphase, dass im Zuge von Trigger-Marken weitere Impulse auf der Nord- wie Südseite entstehen könnten.

Dabei sei bemerkt, dass trotz des Crashs zum Januarausklang bzw. Februarstart von mehr als -20%, die tendenziell bullische Grundtendenz unverändert besteht. Der Ausverkauf zum Monatswechsel war vielmehr dringend notwendig, um der parabolischen Preisentwicklung entgegenzuwirken.

Jetzt ist es am edlen Metall selbst, eine positive Grundtendenz für weiter anziehende Preise zu schaffen, und somit schauen wir auf preisliche Wahrheit in Form des ungetrübten Chartverlaufs.

Im Übrigen: Wie man gewinnbringend im Rohstoff-Bereich investiert und welche Aktien gerade besonders spannend sind, zeigt unser neuer Report

Quelle Chart: stock3

Das Chartbild ist positiv

Insbesondere oberhalb des bereits eingangs erwähnten Monats-Pivot-Punktes bei 4.930 US$ bleibt Gold bullisch. Eine Bestätigung für weiter anziehende Notierungen würde sich bei einem Sprung über den frischen Widerstand von 5.092 US$ eröffnen.

In diesem Fall dürften weitere Käufer nachziehen, sodass mit einem schnellen Impuls in Richtung 5.418 US$ zu rechnen wäre. Oberhalb davon wäre einzig der nominale Rekordstand von rund 5.551 US$ als nächstes Ziel zu benennen, bevor kurz- oder mittelfristige Preise jenseits von 6.000 US$ je Unze auf die Agenda rücken sollten.

Vorsicht unterhalb von 4.888 US$

Im Rahmen der Trigger darf auch die Südseite nicht fehlen. Sollte sich der Goldpreis nämlich unter das Niveau von 4.888 US$ per Tagesschluss begeben, müsste man mit einem Test der Aufwärtstrendlinie seit September 2025 bei circa 4.755 US$ rechnen.

Ein weiterer Einbruch unter diese Trendlinie wäre als klar negatives Signal zu interpretieren und sollte Anschlussverkäufe nach sich ziehen. Verluste bis mindestens 4.630 US$ und darunter bis zur Unterstützungszone von 4.243 bis 4.381 US$ müssten in der Konsequenz berücksichtigt werden.

10 starke Dividendenaktien für 2026

Hier sei angemerkt: Antizyklisches Investieren kann sich besonders bei unterbewerteten Dividenden-Aktien lohnen. Diese Analyse zeigt zehn Titel, die aktuell besonders interessante Einstiegschancen bieten könnten.

Interessenkonflikt: Der Autor hält Gold. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Gold – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.

Zugehörige Kategorien: Rohstoff-Aktien Sonstiges