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Exxon Mobil-Aktie: Öl-Gewinn höher als erwartet?

Krisenprofiteur

Seit unseres Kauftipps im Oktober hat die Aktie von Exxon Mobil über 50% an Wert zugelegt. Die geopolitische Lage könnte die Gewinnentwicklung des Öl-Konzerns im laufenden Quartal deutlich stärker antreiben als bislang erwartet. Doch mit einer potenziellen Entspannung im Iran-Konflikt droht ein Kursrückschlag.

exxonmobil.com

Exxon Mobil gehört zu den weltweit führenden Energieunternehmen mit klarem Schwerpunkt auf dem Upstream-Geschäft, also der Förderung von Öl und Gas. Die wachsende Produktionsbasis dürfte im ersten Quartal erheblich von den deutlich gestiegenen Marktpreisen für Rohöl profitieren.

Die Eskalation im Nahen Osten zwischen den Vereinigte Staaten und Israel auf der einen sowie Iran auf der anderen Seite hatte die Ölpreise zuletzt über die Marke von 100 Dollar pro Barrel WTI getrieben. Diese Entwicklung verbessert die Aussichten für Gewinn und freien Cashflow des Konzerns erheblich, auch wenn es jüngst zu einer leichten Entspannung im Konflikt und einer Korrektur beim WTI-Preis bis auf unter 90 Dollar kam.

Auf Grundlage der Fördermengen aus dem vierten Quartal 2025 lässt sich abschätzen, dass Exxon Mobil allein im ersten Quartal rund 4,5 Milliarden Dollar zusätzlichen Nettogewinn erzielen könnte, sofern der Ölpreis bis Monatsende wieder nahe an den 100 Dollar pro Barrel WTI handelt. Gleichzeitig dürfte es in den kommenden Wochen zu deutlichen Anpassungen der Gewinnschätzungen je Aktie kommen.

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Geopolitische Spannungen treiben Ölpreise

Rückblick: Ende Februar eskalierte der Nahost-Konflikt, nachdem die USA und Israel iranische Militäranlagen angegriffen hatten. Die Folge war ein sprunghafter Anstieg der Rohölpreise.

Im vierten Quartal 2025 erzielte Exxon Mobil im US-Upstream-Geschäft durchschnittliche Erlöse von rund 58,57 Dollar pro Barrel WTI. Der Preis lag damit zuletzt mehr als 70 Prozent beziehungsweise rund 42 Dollar pro Barrel über dem Niveau des vergangenen Quartals.

Der starke Preisanstieg setzte erst im März ein, sodass Exxon Mobil nicht während des gesamten Quartals von höheren Preisen profitieren konnte. Dennoch dürfte der Effekt auf die Ergebnisse erheblich ausfallen. Im vierten Quartal lag die tägliche Fördermenge bei rund 3,53 Millionen Barrel.

Ein Preisunterschied von rund 42 Dollar pro Barrel würde ein zusätzliches tägliches Gewinnpotenzial von etwa 150 Millionen Dollar bedeuten. Würde der Ölpreis bis zum Monatsende im Bereich von 100 Dollar handeln, könnten sich im ersten Quartal zusätzliche Gewinne von rund 4,5 Milliarden Dollar ergeben. Das entspricht etwa 1,08 Dollar zusätzlichem Gewinn je Aktie.

Strategische Förderprojekte gewinnen an Bedeutung

Parallel dazu richtet Exxon Mobil seine Förderstrategie zunehmend auf besonders rentable und wachstumsstarke Fördergebiete aus. Dazu zählen vor allem das Permian-Becken in den USA sowie Offshore-Projekte vor der Küste von Guyana.

Nach Angaben des Unternehmens sollen bis 2030 etwa 65 Prozent der gesamten Produktion aus sogenannten besonders wettbewerbsfähigen Förderprojekten stammen. Ein dauerhaft höheres Preisniveau am Ölmarkt würde damit nicht nur kurzfristig die Ergebnisse verbessern, sondern auch langfristig das Gewinnprofil des Konzerns stärken.

Bewertung der Aktie

Der Aktienkurs von Exxon Mobil hat zuletzt deutlich zugelegt, da Investoren auf die steigenden Energiepreise reagierten. Aktuell wird das Unternehmen mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 18 bewertet und liegt damit über dem Durchschnitt der vergangenen drei Jahre von rund 15,1.

Ein wichtiger Wettbewerber im Upstream-Geschäft, Chevron, wird derzeit mit einem noch höheren Bewertungsniveau gehandelt. Hintergrund ist unter anderem eine aggressivere Ausweitung der Förderkapazitäten nach der Übernahme von Hess Corporation im Jahr 2025.

Sollten die Ölpreise länger auf hohem Niveau bleiben und der Konflikt im Nahen Osten andauern, könnte der Markt Exxon Mobil eine noch höhere Bewertung zugestehen.

Ölpreis bleibt entscheidender Risikofaktor

Die größte Gefahr für das positive Szenario wäre ein rascher und deutlicher Rückgang der Ölpreise. Ein Preisverfall von mehr als 20 Prozent in kurzer Zeit würde die Gewinnprognosen erheblich belasten und auch die Bewertung der Aktie unter Druck setzen.

Ein solcher Rückgang könnte eintreten, wenn die Konfliktparteien im Nahen Osten eine belastbare Waffenruhe vereinbaren. Zuletzt hatten die USA angekündigt, mögliche Angriffe auf iranische Energieinfrastruktur vorübergehend auszusetzen, um Raum für neue Verhandlungen zu schaffen.

Eine weitere Entspannung der Lage würde vermutlich auch zu sinkenden Ölpreisen führen und damit die Erlöse von Exxon Mobil spürbar dämpfen.

Aussichten auf das Quartalsergebnis

Die Erwartungen an die kommenden Quartalszahlen steigen. Die aktuellen Ölpreise könnten dem Unternehmen im ersten Quartal zusätzliche Gewinne von mehr als 4 Milliarden Dollar bescheren.

Marktbeobachter rechnen damit, dass Analysten ihre Prognosen weiter nach oben korrigieren. Bereits in den vergangenen 90 Tagen wurden die Gewinnerwartungen je Aktie mehrfach nach oben angepasst.

Trotz der bereits kräftigen Kursentwicklung bleibt die Aktie für viele Investoren interessant. Besonders die strategische Ausrichtung auf wachstumsstarke Förderregionen wie das Permian-Becken und Guyana stärkt die langfristigen Perspektiven. Sollte das Ölpreisniveau länger hoch bleiben, könnte Exxon Mobil zudem seine Kapitalrückflüsse an Aktionäre weiter beschleunigen und damit zusätzliche Attraktivität für Anleger schaffen.

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