DroneShield-Aktie: Warum Anleger jetzt starke Nerven brauchen
Die DroneShield-Aktie gerät nach einer Zwischenerholung wieder zunehmend unter Druck. Am Donnerstag verliert der Kurs mit einem Minus von über -2% weiter an Halt und rutscht unter die 2,00-€-Marke. Was steckt hinter dem Abverkauf und wie sollten sich Anleger nun verhalten?
Kapitalrotation findet statt
Ausgebremst wird die Aktie aktuell durch die allgemeine Tech-Schwäche. Der Nasdaq-100-Index hat in den letzten beiden Tagen die höchsten aufeinanderfolgenden Verluste seit vergangenem April verzeichnet, als es im Zuge der Zoll-Turbulenzen kräftig nach unten ging.
An den Märkten findet derzeit eine starke Kapitalrotation statt – raus aus hochbewerteten Wachstumstiteln, rein in Value-Titel. Während die „New Economy“ leidet, jubelt die „Old Economy“. Das sorgt vor allem bei hochspekulativen Wachstumstiteln, zu denen auch DroneShield gehört, für Abgabedruck.
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Kriegsprämie wird ausgepreist
Dazu kommt aktuell auch noch Gegenwind aus dem Rüstungssektor. Grund ist, dass sich die USA und der Iran nach langen Hin und Her nun doch geeinigt haben, sich am Freitag zu Atomgesprächen im Oman zu treffen. Der Markt wertet dies als deutliche Deeskalation, nachdem die USA zuletzt große Teile ihres Militärs in die Golfregion verlegt hatten und dem Iran offen mit einem Angriff gedroht hatten. Der Ausgang der Gespräche ist allerdings völlig offen.
Erholung vorerst gestoppt
Durch den neuerlichen Rücksetzer verliert die Aktie ihre jüngsten Hochs wieder etwas aus den Augen. Seit dem 20. Januar ging es für den Kurs um fast -30% nach unten. Damit rücken nun die beiden wichtigen gleitenden Durchschnitte der letzten 50 und 200 Tage (SMA50; SMA200) in greifbare Nähe. Sie gilt es unbedingt zu verteidigen, um die seit November laufende Erholung nicht vollständig zum Einsturz zu bringen.
Was bedeutet das für die Aktie?
An der fundamentalen Ausgangslage hat sich derweil nichts geändert. DroneShield macht operative Fortschritte und wächst in einem starken Wachstumsmarkt überaus dynamisch. Dazu profitiert der australische Hersteller von Antidrohnentechnologie von den weltweit steigenden Verteidigungsausgaben. Die Wachstumsgeschichte ist also weiterhin absolut intakt.
Gleichzeitig ist die Bewertung der Aktie aber extrem hoch und Gewinne sind auf absehbare Zeit nicht in Sicht. Somit ist und bleibt DroneShield nur Anlegern mit starkem Risikobewusstsein vorbehalten, die auch mit entsprechenden Kursschwankungen umgehen können.
Langfristig bietet das Papier trotz des immanenten Risikos aber ohne Zweifel hohes Renditepotenzial.
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ℹ️ DroneShield in Kürze
- DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt.
- Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia.
- DroneShield notiert an der Australian Securities Exchange. Der Unternehmenswert liegt aktuell bei 2,93 Milliarden AU$.