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Dell-Aktie verliert -24% – war das das Top?

Gewinnmitnahmen dominieren
Die Dell-Aktie hat seit ihrem jüngsten Rekordhoch rund -24% an Wert verloren und gerät damit zunehmend unter Druck. Nach der zuvor außergewöhnlich starken Rallye haben die Gewinnmitnahmen zuletzt deutlich an Dynamik gewonnen. Das Chartbild hat sich dadurch spürbar eingetrübt, während wichtige Unterstützungszonen zunehmend in den Fokus rücken. Wie es für den Preis der Aktie weitergehen könnte, zeigt die folgende Chartanalyse.

Chartanalyse zur Dell-Aktie

Der Dell-Kurs erreichte am 02. Juni 2026 ein neues Allzeithoch bei 469,19 US$. Danach geriet der Kurs der Techaktie jedoch unter Druck. Die Korrektur ist mittlerweile rund -24% stark. Im Chartbild ist erkennbar, dass sich ein aufsteigender Trendkanal im Wochenchart gebildet hat, welcher immer noch intakt ist-

Dell, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Die Dell-Aktie befindet sich aktuell in einer Preisfindungsphase, da über dem aktuellen Kurs keine Widerstandsbereiche mehr liegen. Der letzte Resistenzbereich fungiert jetzt als möglicher Support und liegt zwischen 161 US$ und 167 US$ relativ weit entfernt vom aktuellen Niveau. Auch die Oberkante des Trendkanals könnte als zusätzliche Unterstützung dienen.

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Dell-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick

Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart.

RSI und MACD

Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen, hält bislang jedoch das Kaufsignal. Aktuell notiert dieser bei etwa 77 Punkten, deutlich in der überkauften Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchstoßen, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist. Der MACD hat ebenfalls ein bullisches Crossover ausgebildet.

Dell, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Die Indikatoren im Wochenchart liefern gemischte Signale. Sowohl der RSI, als auch der MACD halten bislang ein bullisches Crossover, schwächen sich jedoch deutlich ab. Im Tageschart hat der RSI bereits ein Verkaufssignal geliefert. Der MACD zeigt abnehmendes, bullisches Momentum.

Elliott-Wellen

Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt, dass sich der Dell-Kurs in einer Welle 3, einer fünften Welle, befindet. Entsprechend ist der Trend schon weit vorangeschritten. Die Substruktur ist jedoch bullisch einzuordnen. Weitere Hochs bleiben möglich, solange die Trendstruktur intakt bleibt.

Dell, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com

Der Dell-Kurs befindet sich nach wie vor in einem ungebrochenen Aufwärtstrend. Die Elliott-Wellen-Struktur suggeriert weitere Anstiege in der laufenden Welle 3, bevor ein Rücksetzer in einer Welle 4 einsetzen dürfte. Danach ist mit einem weiteren Anstieg in einer Welle 5, der fünften Welle, zu rechnen. Das blaue Alternativszenario, siehe Chartbild, geht sogar von einer noch bullischeren Struktur aus.

ℹ️ DELL Technologies in Kürze

  • Dell Technologies (WKN: A2N6WP) ist ein US-Hersteller von Computern und sonstiger IT-Hardware.
  • Bekannt ist das Unternehmen vor allem für seine Desktop-Computer und Notebooks. Seit der Übernahme der Firma EMC im Jahr 2016 ist Dell auch als Anbieter von Back-End-Produkten in den Bereichen Server, Netzwerke und Datensicherung aktiv.
  • Der in Round Rock im US-Bundesstaat Texas ansässige Konzern notiert an der New York Stock Exchange und ist rund 247,99 Milliarden US$ wert.

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Fazit

Die Dell-Aktie befindet sich nach der starken Rallye in einer spürbaren Konsolidierungsphase. RSI und MACD halten auf Wochenbasis zwar weiterhin ihre bullischen Signale, die Dynamik hat jedoch deutlich nachgelassen. Besonders auf Tagesbasis zeigen sich erste Schwächesignale, da der RSI bereits ein Verkaufssignal geliefert hat und das Momentum im MACD kontinuierlich abnimmt.

Aus Sicht der Elliott-Wellen bleibt das langfristige Bild dennoch konstruktiv. Die aktuelle Korrektur könnte Teil einer größeren Konsolidierung innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends sein. Solange der Trendkanal intakt bleibt, sind nach Abschluss der laufenden Schwächephase weiterhin neue Hochs möglich. Kurzfristig spricht die technische Lage jedoch eher für anhaltende Volatilität und weitere Gewinnmitnahmen.