DAX live: So funktioniert starkes Risikomanagement

DAX
16.06.24 um 9:03

Der DAX (WKN: 846900) hat in der vergangenen Woche deutlich Federn gelassen. Letztlich büßte der Index mehr als 500 Punkte ein und ging -2,99% tiefer mit 18.002 Punkten aus dem Handel. Bei DAX live gab es interessante Short- und Long-Trades, die aber oftmals knapp das Ziel verfehlten. Hier machte sich das kluge Risikomanagement bezahlt.

Screenshot: Andreas Bernstein

Short-Trade glattgestellt

Die Europawahlen offenbarten einen deutlichen Rechtsruck, was die Märkte zu Wochenbeginn unter Druck setzte. Der DAX eröffnete mit einer großen Abwärtslücke und im Bereich der Tiefstände aus der Vorwoche.

Die nachfolgende Gegenbewegung handelte Andreas Bernstein bei den Tiefs vom Freitag auf der Short-Seite und spekulierte auf einen Rücklauf zu den morgendlichen Tiefs. Da zunächst aber keine Bewegung hereinkam und der Markt bei den Freitagstiefs verharrte, wurde die Position zum Kaufkurs und bei plus minus null glattgestellt. In der Folge lief der DAX den Zielbereich an, sodass mit etwas Geduld doch zum Take-Profit-Level hätte verkauft werden können.

Am Dienstag eröffnete der DAX inmitten des Gaps zu Freitag, was eine Kurslücke auf der Ober- und auf der Unterseite zur Folge hatte. Unser Profi-Trader entschied sich für ein Short-Setup und eine Bewegung in Richtung des unteren Gaps. Der Trade lief gut los, sodass der Stopp versetzt werden konnte. Idealerweise wurde das Risiko auf null gesetzt, sodass der Trade nicht mehr ins Minus rutschen konnte.

Short- und Long-Ideen ausgestoppt

Am Mittwoch hielt sich der Markt erneut im Bereich der 18.400-Punkte-Marke auf. In der Vorbörse erkannte Andreas Bernstein einen Abwärtstrend, der für einen Short-Setup in Frage kam. Da der Markt aber erkennbar nach oben strebte, wartete er mit einem Trade auf die vorbörslichen Hochs im Endloskontrakt.

Dort angekommen wurde ein Short-Trade umgesetzt und darauf spekuliert, dass die morgendlichen Hochs halten. Da die Take-Profit-Schwelle aber nicht erreicht wurde und der Markt anschließend weiter nach oben stieg, wurde der Trade ausgestoppt.

Anschließend schob sich der DAX im Endloskontrakt bis knapp an die 18.500-Punkte-Marke heran. Unser Profi-Trader entschied sich für eine Long-Position nach dem Rücklauf zu den vorbörslichen Hochs, da auch die US-Futures nach oben wiesen. Ziel war ein Test des Tageshochs, der jedoch nicht zustande kam.

Erst Risiko minimiert, dann ausgestoppt

Für den Donnerstag zeigte sich in der Vorbörse ein Deckel im Bereich 18.650 Punkten, wohingegen die Tiefs im Bereich 18.570 Punkten als potenzielle Einstiegszonen erkannt wurden. So legte sich unser Profi-Trader mit einer Long-Position im Bereich 18.580 Punkten auf die Lauer. Der Stopp wurde 15 Punkte darunter platziert.

Der Trade wurde ausgelöst und entwickelte sich zunächst planmäßig, sodass der Stopp versetzt und das Risiko minimiert werden konnte. Da der Markt anschließend wieder etwas zurückkam, wurde dieser Stopp aber geholt.

Es hat nicht sollen sein

Zum Abschluss der Woche erkannte Andreas Bernstein einen Abwärtstrend in der Vorbörse und diskutierte eine Long-Option mit einer Stop-Buy-Order im Falle eines Trendbruchs.

Den Markt trieb es aber weiter nach unten. Daher wurde eine Long-Position auf Höhe der Xetra-Tiefs vom Donnerstag im Bereich 18.250 Punkte platziert. Dieser Trade wurde aber schnell ausgestoppt. Gleiches gilt für einen zweiten Trading-Versuch auf Höhe der Vortagestiefs im Endloskontrakt.

In der Folge durchbrach der DAX auch die markanten Hochs aus dem Vormonat knapp oberhalb von 18.200 Punkten und lief bis zur 18.000-Punkte-Marke zurück.

DAX mit Rücklauf zur 18.000-Punkte-Marke

Damit endete die Handelswoche mit großem Verkaufsdruck. Die Rallye vom Mittwoch entpuppte sich als Fehlsignal und zog starke Verkaufsbewegungen am Donnerstag und am Freitag nach sich. Nun befindet sich der DAX wieder auf Höhe der 18.000-Punkte-Marke. Kommt es auf diesem Niveau zu einer Bodenbildung?

Fakt ist, die Volatilität ist groß. Das eröffnet dem Trading-Club bei DAX live wieder einige Gewinnmöglichkeiten. Dank der passgenauen Marktprojektionen von Profi-Trader Andreas Bernstein ist auch in der kommenden Woche wieder einiges möglich.

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