Bitcoin stürzt ab: Ist das die Chance des Jahres?

Kryptowährungen im Ausverkauf

Kurz nach der scharfen Korrektur der Edelmetalle zieht es auch die digitalen Pendants gehörig in den Keller. Doch im Gegensatz zu Gold und Silber blieb eine Rallye hier zuvor aus und die Kurse von Bitcoin und den meisten Altcoins befinden sich auf dem tiefsten Stand seit Monaten.

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Die heutigen, teils zweistelligen Kursstürze bei Bitcoin und Co. könnten den Abschluss einer Phase maximaler Frustration im Krypto-Universum bedeuten und damit einen baldigen Boden signalisieren. Denn die Rahmenbedingungen für die Branche waren nie besser, wie folgende Entwicklungen zeigen.

Kryptowährungen erreichen den Massenmarkt

Digitale Währungen sind dabei, sich fest im amerikanischen Zahlungsverkehr zu etablieren. Was lange als Nischenphänomen galt, entwickelt sich zunehmend zu einer alltagstauglichen Alternative zu klassischen Zahlungsmethoden. Eine brandaktuelle Erhebung unter Beteiligung des Payment-Giganten PayPal zeigt, dass bereits ein erheblicher Teil der US-Händler Kryptowährungen akzeptiert – und noch deutlich mehr Unternehmen mit einer weiteren Verbreitung rechnen.

Immer mehr Händler öffnen sich für digitale Zahlungen

Inzwischen ermöglichen rund vier von zehn US-Unternehmen ihren Kunden, Einkäufe mit Kryptowährungen zu bezahlen. Besonders bemerkenswert ist dabei nicht nur der aktuelle Stand, sondern vor allem der Blick in die Zukunft: Eine überwältigende Mehrheit der befragten Händler geht davon aus, dass digitale Assets innerhalb der nächsten fünf Jahre zu einer selbstverständlichen Zahlungsoption werden. Die Akzeptanz von Kryptowährungen wird damit nicht mehr als Experiment betrachtet, sondern als strategische Vorbereitung auf veränderte Kundenbedürfnisse.

Kundennachfrage als entscheidender Treiber

Ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung ist der zunehmende Druck von Konsumentenseite. Viele Händler berichten, regelmäßig von Kunden auf die Möglichkeit von Krypto-Zahlungen angesprochen zu werden. In zahlreichen Fällen geschieht dies sogar monatlich oder häufiger. Für Unternehmen wird das Angebot digitaler Zahlungsmittel damit zu einem Instrument, um neue Zielgruppen anzusprechen, technikaffine Käufer zu binden und sich im Wettbewerb zu differenzieren.

Große Unternehmen gehen voran

Besonders stark ist die Verbreitung von Kryptowährungen bei umsatzstarken Konzernen. Unternehmen mit sehr hohen Jahresumsätzen haben digitale Assets bereits deutlich häufiger in ihre Zahlungssysteme integriert als kleine und mittelständische Betriebe. Dort, wo Kryptowährungen akzeptiert werden, machen sie teilweise bereits einen spürbaren Anteil am Gesamtumsatz aus. Das deutet darauf hin, dass es sich nicht nur um symbolische Angebote handelt, sondern um wirtschaftlich relevante Zahlungsströme.

Technische Hürden bremsen kleinere Betriebe

Trotz der wachsenden Offenheit stehen viele Händler noch vor praktischen Herausforderungen. Die Integration neuer Zahlungstechnologien gilt nach wie vor als komplex, insbesondere für kleinere Unternehmen mit begrenzten technischen Ressourcen. Gleichzeitig zeigt sich jedoch eine hohe grundsätzliche Bereitschaft: Sobald Krypto-Zahlungen ähnlich einfach zu handhaben sind wie Kreditkarten oder digitale Wallets, würden die meisten Händler diesen Schritt gehen.

Kryptowährungen werden Teil der Zahlungsinfrastruktur

Die Entwicklung deutet auf einen strukturellen Wandel hin. Kryptowährungen werden zunehmend weniger als spekulative Anlageform wahrgenommen, sondern als funktionales Zahlungsmittel im Handel. Mit der fortschreitenden Einbindung in etablierte Zahlungssysteme und der wachsenden Nachfrage auf Konsumentenseite dürfte ihre Rolle im Alltag weiter an Bedeutung gewinnen. Für den Handel in den USA markieren digitale Assets damit den Übergang von der Vision zur Realität.

Krypto-Tipp: Litecoin

Ein Coin, der von den Trends rund um digitale Zahlungen am stärksten profitieren dürfte, ist Litecoin. Das „digitale Silber“ ist die wahrscheinlich unterbewertetste Kryptowährung überhaupt und bietet schnelle, kostengünstige und zuverlässige Transaktionen, selbst bei hoher Netzwerkauslastung. Die Blockzeiten sind deutlich kürzer als bei Bitcoin, wodurch Zahlungen innerhalb weniger Minuten bestätigt werden.

Gleichzeitig ist das Litecoin-Netzwerk seit über einem Jahrzehnt stabil in Betrieb, ohne größere Ausfälle oder Sicherheitsprobleme. Durch die breite Unterstützung bei Wallets, Zahlungsanbietern und Händlern eignet sich Litecoin besonders gut für den täglichen Einsatz als digitales Bargeld.

Bahnbrechende Entwicklungen sollen Litecoin dieses Jahr in das Web3-Zeitalter überführen und zu einer ernsthaften Konkurrenz für die gegenwärtigen Top-5-Coins werden. Das Neubewertungspotenzial sehen nicht wenige erfahrene Akteure bei mehr als +1.000%.

Stärker profitieren mit Lite Strategy

Klar ist: Die Litecoin-Nutzung explodiert bereits. Mit der Aktie von Lite Strategy gibt es Litecoin zudem mit einem massiven Discount. Entsprechend bietet die an der US-amerikanischen Nasdaq notierte Digital Asset Treasury Company einen attraktiven Hebel auf die kommende Neubewertung des Litecoin.

Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Lite Strategy in signifikantem Umfang (über 10% des ausstehenden Kapitals). Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.  

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