Bitcoin: So tief könnte es schon nächste Woche gehen

Negative Daten

Der Bitcoin notiert aktuell deutlich unter seinen Allzeithochs, doch mit dem Abverkauf dürfte es das noch nicht gewesen sein. Das könnte schon kommende Woche bei der Kryptowährung passieren.

selective focus photo of Bitcoin near monitor
Foto: silverhousehd / Unsplash

Negative Daten

Zuletzt hat sich der Bitcoin auf niedrigem Niveau stabilisieren können. Die Mutter aller Kryptowährungen verteidigte die Marke von 66.000 US$ über mehrere Tage, schaffte allerdings keinen nachhaltigen Anstieg über 70.000 US$.

Die Optionsmärkte zeigen derweil ein sehr negatives Bild für den Bitcoin. Aktuell liegen die Prämien für Short-Optionen bei 13% und damit deutlich über dem normalen Wert von 6%, was darauf hindeutet, dass sich aktuell extrem viele Anleger absichern, was den Kurs weiter belasten dürfte.

Zusätzlich erleben die Bitcoin-ETFs in den USA aktuell hohe Abflüsse. Innerhalb einer Woche wurden bereits fast eine Milliarde US$ an Kapital abgezogen.

Am Rande erwähnt: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“ identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden.

Weiter unter Druck

Keine gute Ausgangslage also für den Bitcoin, weshalb die Möglichkeit besteht, dass die Kryptowährung in der kommenden Woche ihre Abwärtsbewegung fortsetzt. Ein Test der Marke von 60.000 US$ ist möglich.

Sollte dieses Niveau nicht halten, dann besteht die Chance, dass die Mutter aller Kryptowährungen bis auf 52.000 US$ fällt. An dieser Marke dürfen Anleger auf eine Stabilisierung hoffen.

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Dementsprechend sollten kurzfristig orientierte Anleger beim Bitcoin besser an der Seitenlinie bleiben, denn mögliche Rücksetzer in den kommenden Tagen könnten das Bild weiter eintrüben.

Langfristige Investoren können derweil die Schwächephase zu Käufen nutzen, sollten sich aber bewusst sein, dass die günstigsten Einkaufskurse womöglich noch nicht erreicht sind.

3 KI-Gewinner 2026

Ergänzend sei erwähnt: Für all jene, die nach der nächsten großen KI-Erfolgsstory suchen, bietet unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“ aufschlussreiche Informationen über Unternehmen, die die Nase bald vorn haben könnten.

Interessenkonflikt: Mitarbeiter von sharedeals.de und der Autor halten Anteile an Bitcoin. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Sie beabsichtigen, die Anteile – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren. 

ℹ️ Bitcoin in Kürze

  • Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet.
  • Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptographisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden.
  • Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain.
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