Bitcoin: Reißt die US-Regierung den Kurs nach unten?
Der Bitcoin hat zuletzt wieder deutlich im Kurs nachgegeben und aus den USA tauchen nun Berichte über BTC-Verkäufe der Regierung auf. Was hat es damit auf sich?
Verkaufen die USA gerade Bitcoin?
Aktuell gibt es einige Berichte darüber, dass die US-Regierung entgegen der Anordnung von Donald Trump Bitcoins verkauft. Dabei geht es um rund 57.000 BTC aus dem Fall der Samourai-Wallet-Schließung. Diese sollen laut den Angaben des Bitcoin Magazine vom U.S. Marshals Service verkauft worden sein.
Die Behörde widerspricht dem Vorfall, doch dennoch sorgte er auf Social Media für Aufregung. Cynthia Lummis, Senatorin des US-Bundesstaates Wyoming, schrieb etwa:
Wir können es uns nicht leisten, diese strategischen Vermögenswerte zu verschwenden, während andere Nationen Bitcoin horten.
Übrigens: Mehr zu Bitcoin und Kryptowährungen erfährst Du in unserem Krypto-Wissens-Artikel.
Bitcoin unter Druck
Zeitgleich gibt es aktuell Verkaufsdruck auf den Bitcoin-Kurs. Ein Anstieg über die Marke von 94.000 US$ scheint gescheitert und die Kryptowährung bewegt sich nun wieder in Richtung der 90.000 US$.
Anleger sollten nun einen kritischen Blick auf das Niveau rund um 87.000 US$ werfen. Wird dieses unterschritten, dann ist ein größerer Abverkauf beim Bitcoin möglich – vermutlich in Richtung der April-Tiefs bei 72.000 US$.
Trotzdem Bitcoin kaufen?
Dementsprechend hat sich das kurzfristige Bild beim Bitcoin eingetrübt, und sollten die Vorwürfe gegen den U.S. Marshals Service stimmen, so kann es sogar zu einem Vertrauensverlust in der BTC-Community gegenüber den USA kommen. Kein ideales Bild für Trader also, die sich angesichts dieser Situation besser zurückhalten sollten.
Gleichzeitig können langfristige Anleger die aktuelle Schwächephase weiterhin als eine Kaufchance nutzen. Denn auf Sicht der kommenden Monate und Jahre bleiben die Aussichten unverändert positiv.
KI-Gewinner für 2026
Ergänzend sei erwähnt: Unser kostenloser Report „KI-Gewinner 2026“ hilft dabei, im komplexen KI-Markt die Spreu vom Weizen zu trennen und echte Gewinner-Aktien zu identifizieren.
Interessenkonflikt: Mitarbeiter von sharedeals.de und der Autor halten Anteile an Bitcoin. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Sie beabsichtigen, die Anteile – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.
ℹ️ Bitcoin in Kürze
- Der Bitcoin, kurz BTC für Bitcoin Core, wurde am 3. Januar 2009 von Satoshi Nakamoto (Pseudonym) als Antwort auf die Finanzkrise 2007 bis 2009 ins Leben gerufen.
- Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptographisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden.
- Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain.