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Bitcoin: Rallye im Schatten der Eskalation

Weiter im Aufwind

Während viele Assets aufgrund der geopolitischen Lage unter Abgabedruck geraten, präsentiert sich der Bitcoin ausgesprochen robust. Am Mittwoch steigt die Mutter aller Kryptowährungen sogar um mehr als +5% an und überwindet die 72.000-US$-Marke. Was bedeutet das für die weitere Entwicklung?

selective focus photo of Bitcoin near monitor
Foto: silverhousehd / Unsplash

Nahostkrise belastet die Märkte

Im Nahen Osten hat sich die Lage über das Wochenende deutlich verschärft. Die USA greifen zusammen mit Israel Ziele im Iran an, was zu massiven Verlusten in der iranischen Machtelite und Militärführung geführt hat. Der Iran antwortet mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel und US-Stellungen in der Region. Außerdem wurde die Straße von Hormus als einer der wichtigsten Öldurchgangspassagen gesperrt, was für deutlich steigende Energiepreise sorgt.

Die globalen Aktienmärkte reagierten am Dienstag mit hohen Kursverlusten, die sich an den asiatischen Märkten (speziell Japan und Südkorea) auch am Mittwoch fortsetzten. Selbst Gold und Silber gerieten am Dienstag ins Taumeln.

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Bitcoin beweist relative Stärke

Doch im Kryptosektor bleiben die befürchteten Marktturbulenzen aus. Im Gegenteil: Der Bitcoin hat seit Beginn des Krieges sogar knapp +10% zulegen können. Das ist nicht nur ein Zeichen von relativer Stärke, sondern möglicherweise auch ein Signal für wachsenden Risikoappetit.

Denn machen wir uns nichts vor: Der Bitcoin hat in den vergangenen Monaten bereits massiv korrigiert und gegenüber den Oktober-Tops in der Spitze über -50% an Wert eingebüßt. Der Februar brachte weitere Verluste von knapp -15% mit sich, womit BTC den fünften Monat in Folge im Minus schloss. Dabei  handelt es sich um die längste Verlustserie seit 2018/2019, als es sogar sechs Monate in Folge bergab ging.

Große Wale akkumulieren, Hot-Money-Anteil sinkt

Auch das Verhalten großer Investoren macht Hoffnung auf einen Turnaround. Nach fünf Wochen in Folge mit Kapitalabflüssen bei BTC hat sich diese Entwicklung in der Woche bis zum 27. Februar umgekehrt. Hier wurde ein Zufluss von 881 Millionen US$ verzeichnet, was für den gesamten Februar Zuflüsse von 311 Millionen US$ bedeutete.

Hinzu kommt, dass der Anteil an spekulativem und schnell bewegtem Kapital (Hot Money) von 27,6 auf 24,1% gesunken ist, was auf einen stabileren Markt hindeutet, da das Risiko starker kurzfristiger Liquidationen abnimmt.

Chartbild hellt sich auf

Parallel dazu hellt sich das Chartbild auf. Durch den Anstieg über die 72.000-US$-Marke und den Sprung auf ein neues 4-Wochen-Hoch gewinnt die jüngste Bodenbildung im Bereich 60.000 US$ weiter an Substanz. Auf der Oberseite rückt nun der Widerstand bei 73.794/74.434 US$ in den Fokus. Anschließend wäre Platz bis zum November-Tief bei 80.537 US$. Um von einer echten Trendwende zu sprechen, bedarf es aber eines Anstiegs über die 50-Wochen-Linie (SMA50) und die knapp darüber verlaufende 100.000-US$-Marke.

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Der Bitcoin sendet trotz der geopolitischen Lage und der Verwerfungen am Aktien- und Energiemarkt deutliche Signale von Stärke. Kurzfristig wird es aber meiner Meinung nach trotzdem darauf ankommen, wie sich die Kämpfe im Nahen Osten weiter entwickeln und ob die Straße von Hormus über einen längeren Zeitraum gesperrt bleibt.

Für langfristig orientierte Anleger bleibt der Bitcoin auf dem aktuellen Niveau aber zweifelsohne interessant, da die zunehmende institutionelle Adoption und das krypto-freundliche Umfeld in den USA den Weg für höhere Preise frei macht.

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ℹ️ Bitcoin in Kürze

  • Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet.
  • Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptographisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden.
  • Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain.
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