Registrieren
Registrierung Du has Konto? Login.
Redaktion / 27.04.20 / 9:34

BioNTech ausgereizt: Wer ist der nächste Corona-Gewinner?

Die Mainzer Biotech-Firma BioNTech (WKN: A2PSR2) ist aktuell als möglicher Corona-Gewinner in aller Munde. Bei einem aktuellen Börsenwert von rund 10,8 Millionen USD sind die Vorschußlorbeeren gewaltig.

Chance-Risikoverhältnis nicht mehr ausgewogen

Nach dem Börsengang im Oktober 2019 konnte die Aktie um mehr als das Vierfache des IPO-Preises zulegen. Der Rückenwind durch Covid-19 und die hochkarätigen Namen der Kooperationspartner machten es möglich. Was Kleinanleger aber gerne übersehen: Aktuell befindet sich gerade einmal einer von zehn Produktkandidaten in Phase 2. Bis zu einer eventuellen Kommerzialisierung werden vermutlich noch Jahre ins Land gehen. Auf diesem Hintergrund ist für uns das Chance-Risikoverhältnis nicht mehr angemessen. Wir werfen daher heute einen Blick auf lukrativere, mögliche Corona-Gewinner.

Corona beflügelt Lebensmittel-Lieferdienste

Abseits der Impfstoffe konnten vor allem Lieferdienste von der Corona-Krise profitieren. Die Angst vor dem Coronavirus beschert den Online-Lieferdiensten von Rewe, Picnic, Getnow bis zu Amazon Fresh ungeahnte Wachstumsraten. Im März war laut dem Internetportal T3N bei Amazon Fresh für vier Wochen kein Liefertermin zu bekommen.

Kein Wunder, dass die Amazon-Aktie in den vergangenen Wochen zu den Lieblingen der Anleger zählte. Doch damit dürfte die Aktie inzwischen einen Großteil ihres Potenzials ausgeschöpft haben. Spannender sieht es in verwandten Branchen aus: Diese könnten ebenfalls kräftig profitieren, stehen aber derzeit noch nicht im Fokus der Anleger.

Lieferkontrolle dank intelligenter Verpackung - die heimlichen Corona-Gewinner?

Die Mittagspause winkt und der Paketbote kehrt kurz in den Imbiss um die Ecke ein. Währenddessen steht sein Lieferauto in der strahlenden Sonne. Was einem Buch wenig ausmacht, ist bei Lebensmittelsendungen weniger spaßig. In der Industrie mehren sich daher die Stimmen, die für eine lückenlose Kontrolle des Versands werben. Zum Beispiel mit intelligenten Labeln welche die maximale Temperatur anzeigen, der ein Paket mit verderblicher Ware ausgesetzt war. Mit Rückenwind aus der Corona-Krise könnte diese Entwicklung nun deutlich schneller Realität werden, als bisher angenommen.

Innovationsführer stellen Smart Labels in Webinar vor

Zwei der Innovationsführer in diesem noch jungen Segment der Smart Labels sind die Unternehmen Ynvisible Interactive (WKN: A2JBST) und Identiv Group. Beide Unternehmen halten gemeinsam am 28.April ein Webinar zum Thema Smart Labels ab. Eingeladen sind sowohl Branchen-Experten aber auch interessierte Anleger. Wie die obige Entwicklung zeigt - das Timing könnte nicht besser sein.

Ynvisible als heimlicher Corona-Gewinner?

Durch die Coronakrise hat das Thema eindeutig neuen Wind gewonnen. Und auch wenn Ynvisible der Mehrheit der Anleger noch kein Begriff sein dürfte - ganz im Verborgenen scheint das Unternehmen nicht mehr zu agieren: Im Vorfeld des morgigen Webinars kletterte die Aktie alleine in der letzten Woche um +33,2% nach oben.  Mit zunehmender Bekanntheit der Aktie dürfte sich dieser Aufwärtstrend fortsetzen.

Kann Ynvisible (WKN: A2JBST) in Kürze sogar erste Partnerschaften mit der Industrie verkünden, wäre das ein echter Durchbruch. Auch für die Aktionäre: Denn bei einer winzigen Unternehmensbewertung von nur rund 12 Millionen Euro ist hier noch viel Luft nach oben. Wer von diesem noch unbekannten, potenziellen Corona-Gewinner profitieren möchte, der kann aktuell noch zu aussichtsreichen Kursen eine erste Position eingehen.


Interessenkonflikt: Dieser Beitrag stellt eine Meinung des Autors dar. Autor, Herausgeber und Mitarbeiter halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber und Mitarbeiter beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.

Zugehörige Kategorien: Finanznachrichten
Weitere Artikel
Kommentare