Aurubis-Aktie: Endet jetzt die Rallye?
Die Aktien des Hamburger Recyclers Aurubis haben zuletzt massiv von dem steigenden Kupferpreis profitiert. Doch war es das jetzt mit der Rallye? Goldman Sachs zeigt sich pessimistisch.
Ende der Kupferrallye
Der Kupferpreis hat zuletzt eine enorme Rallye gezeigt, was auch die Aktien von Aurubis nach oben getrieben hat. Doch Goldman Sachs zeigte sich in einer neuen Studie sicher, dass es mit der Aufwärtsbewegung bei dem Industriemetall bald vorbei sein könnte. Die Experten schrieben:
Wir sind der Ansicht, dass der Großteil der Kupferpreisrallye bereits stattgefunden hat und der Kupferpreis zunehmend anfällig für eine Korrektur ist.
Dabei verwiesen die Analysten darauf, dass das Wachstum der Kupfernachfrage zunächst hinter den Erwartungen zurückblieb und die Bewegung bei dem Industriemetall aktuell stark von spekulativem Kapital getrieben würde.
Stark überkauft
Keine guten Aussichten also für Aurubis und auch mit Blick auf den Chart sieht es nicht allzu positiv aus. Zwar zeigt die Aktie eine enorm starke Aufwärtsbewegung, doch diese ist inzwischen stark überkauft und weist einen RSI von 81 auf.
Dementsprechend ist eine Korrektur bei dem MDAX-Wert wahrscheinlich. Auch die Analysten sind skeptisch und sehen vom aktuellen Niveau eine Downside von -16%.
Jetzt Gewinne mitnehmen?
Angesichts dieser Situation sollten Anleger bei Aurubis in der aktuellen Situation womöglich über Gewinnmitnahmen nachdenken. Aktuell scheint nicht mehr viel Luft nach oben vorhanden zu sein.
Sollte es aber zu einer Korrektur kommen, dann könnten sich bei dem MDAX-Wert womöglich neue Einstiegschancen ergeben.
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ℹ️ Aurubis in Kürze
- Die Aurubis AG ist einer der weltweit größten Anbieter von Nichteisenmetallen und Kupfer. Neben dem traditionellen Primärgeschäft der Metallerzeugung nimmt das Recyclinggeschäft von Altmetallen eine immer wichtigere Rolle ein.
- Neben dem Hauptsitz in Hamburg unterhält der Konzern zahlreiche weltweite Niederlassungen.
- Der Börsenwert des im MDAX gelisteten Unternehmens beträgt aktuell rund 5,2 Milliarden €.