Basler: Der Rubel rollt trotz Corona!
Die am Donnerstag präsentierten Zahlen sind bemerkenswert vor dem Hintergrund, dass Baslers produzierende Mitbewerber aus dem Bereich Bildverarbeitungskomponenten laut "Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau" für die ersten sechs Monate 2020 akkumuliert einen Umsatzrückgang in Höhe von 5 Prozent verzeichneten.
Nachfrage aus Industrie 4.0 & Co. langfristig stark – trotz Corona-Dämpfer!
Negativeffekte durch Corona bleiben allerdings nicht aus. So rechnet Basler damit, dass die kommenden Quartale von der COVID-19-Pandemie „negativ beeinträchtigt“ bleiben. Auf Basis dieser Annahmen geht das Basler-Management für 2020 von Konzernerlösen zwischen 155 und 165 Millionen Euro und einer Vorsteuerergebnismarge zwischen 8 und 10 Prozent aus.
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Basler-Aktien gehören trotz Corona zu den Börsengewinnern. Die Notierungen erreichten im August ein neues Hoch. Seine Absatztreiber – laut Basler Automatisierungsprozesse in der industriellen Produktion sowie die zunehmende Vernetzung von Maschinen im Zuge der Industrie 4.0 – sieht das Management laut neuester Meldung langfristig „voll intakt“, auch wenn es für die laufende zweite Jahreshälfte von einem negativen Nachfrageeffekt in mehreren Absatzzielbranchen ausgeht.
Als tech-orientierter Wert hat die Basler-Aktie seit dem letzten Update noch einmal deutlich hinzugewonnen. Wem die hohe Bewertung allmählich zu teuer ist, realisiert Gewinne oder sichert per Trailing-Stop ab.
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