Gold: Investmentbanken kaufen massiv

13F Filings

Der Goldpreis befindet sich aktuell in der Konsolidierungsphase, doch die neuen 13F Filings zeigen, dass die Wall Street extrem goldhungrig ist. Diese Investmentbanken haben jetzt gekauft.

Gold bars on a black background yellow and gold stock chart illustration
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Investmentbanken kaufen

Die neuen 13F Filings zeigen nicht nur, bei welchen Aktien zuletzt große Investoren eingestiegen sind, sondern sie geben auch Einblick in den Gold-Hunger einiger Wall Street-Institutionen. Am Beispiel des SPDR Gold Shares ETFs (Ticker: GLD), dem größten US-Produkt, zeigt sich, dass im vierten Quartal Investmentbanken ihre Bestände extrem stark aufgestockt haben.

So vergrößerte Morgan Stanley (der ohnehin größte institutionelle Halter) seine Bestände um 22%, Goldman Sachs kaufte 12% zu. Extrem aggressiv akkumulierte die BNP Paribas mit 72% und Corient Private Wealth mit einer Aufstockung um satte 571%.

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Positives Chartbild

Große Geldhäuser zeigen sich also extrem goldhungrig, was die Nachfrage neben der der Zentralbanken und der Privatanleger in der Dritten Welt weiter stützen dürfte.

Aufwärtsdruck ergibt sich für das Edelmetall in dieser Konstellation allerdings dennoch nicht. Allerdings konsolidiert sich Gold auf hohem Niveau. Anleger sollten nach unten auf die Marke von 4.850 US$ und nach oben auf 5.100 US$ achten. Ein Durchbruch durch eines dieser Levels könnte kurzfristig die weitere Richtung für den Kurs vorgeben.

Jetzt bei Gold einsteigen?

Dementsprechend bietet sich jetzt für kurzfristig orientierte Anleger keine Investmentchance bei dem Edelmetall, aber es ergibt sich definitiv eine neue Akkumulationsphase für langfristige Investoren. Gold bleibt ein wichtiger Baustein im Portfolio und die aktuelle Seitwärtsbewegung ermöglicht Chancen zum Einstieg.

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