Novo Nordisk: Ärger mit der FDA und neues Kursziel

Übernahme-Tipp des Jahres

Die Aktie von Novo Nordisk kommt nicht mehr in Fahrt, wirkt schwerfällig und phantasielos. Nun gibt es auch noch Ärger mit der US-Gesundheitsbehörde. Was sollten Anleger tun?

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Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat Novo Nordisk aufgefordert, eine Fernsehwerbung für die neue Wegovy-Pille wegen „falscher oder irreführender” Aussagen zu überarbeiten oder zu stoppen. Die „Untitled Letter“ vom 5. Februar bemängelt, dass der Spot mit Formulierungen wie „live lighter“ und „a way forward“ Vorteile gegenüber anderen zugelassenen GLP-1-Gewichtsverlustmedikamenten suggeriere, die durch Daten nicht belegt seien. Zudem gehe der Werbespot über die nachgewiesenen physischen Effekte hinaus, indem er emotionale Erleichterung oder breitere Lebensvorteile in Aussicht stelle – ebenfalls ohne klinische Grundlage.

Die FDA verlangt von Novo binnen 15 Arbeitstagen eine schriftliche Stellungnahme und gegebenenfalls die Einstellung der irreführenden Werbemaßnahmen. Novo bestätigte den Erhalt des Schreibens und erklärte, man arbeite an einer Antwort und nehme regulatorisches Feedback ernst. Für die Novo-Aktie dürfte die Maßnahme der FDA jedoch kein Risiko bergen.

Deutsche Bank bestätigt Kaufempfehlung für Novo Nordisk

Die Deutsche Bank Research hat ihre Einstufung für die Aktie von Novo Nordisk trotz jüngster Schwankungen im Geschäft derweil mit „Buy“ bestätigt. In einer am Mittwoch vorgelegten Analyse reduziert das Institut das Kursziel von  475 auf 400 dänische Kronen, nachdem die jüngsten Quartalszahlen des dänischen Pharmakonzerns Herausforderungen zeigten.

Die Analysten führen an, dass Novo Nordisk vom anhaltenden Trend zu Diabetes- und Gewichtsreduzierungs-Medikamenten langfristig profitieren könne, auch wenn kurzfristige Unsicherheiten die Entwicklung behindern. Die Empfehlung spiegelt weiterhin ein positives Renditepotenzial für Anleger wider, auch wenn die Aktie zuletzt volatil war.

Biotech-Chance des Jahres

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