DroneShield-Aktie: Nichts für schwache Nerven – aber mit großem Potenzial?

Weiter hochvolatil

Nach deutlichen Kursrückgängen in den vergangenen Wochen kann die DroneShield-Aktie aktuell wieder zulegen. Am Dienstag steigt der Kurs den dritten Tag in Folge und überwindet auf der Handelsplattform Tradegate die 2,00-€-Marke. Können Anleger auf weitere Gewinne spekulieren?

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Hohe Volatilität

Der Kursverlauf des australischen Herstellers von Antidrohnentechnologie gleicht weiterhin einer wilden Achterbahnfahrt. Auf den Kurssturz im Herbst um fast -80% folgte ab Ende November eine kräftige Erholung, die innerhalb von acht Wochen zu einem Anstieg von über +230% führte.

Zwei Wochen später stand die Aktie schon wieder -40% niedriger, nur um in den letzten drei Tagen um +20% zulegen zu können. Derartige Ausschläge in beide Richtungen sind für dieses hochspekulative Risk-Asset nichts Ungewöhnliches. Doch langfristig befindet sich die Aktie in einem klaren Aufwärtstrend. So ist der Kurs seit Herbst 2022 um den Faktor 20 gestiegen.

Ergänzend dazu: Für wachstumsorientierte Anleger bietet unser brandneuer Report „3 Top-Picks 2026“ wertvolle Einblicke in drei Technologie-Aktien, die das Potenzial haben, zu den großen Gewinnern des neuen Jahres zu werden.

Neue Expertise für das operative Geschäft

Im operativen Bereich macht das Unternehmen weiter große Fortschritte. Dazu gibt es nun eine weitere positive Nachricht. DroneShield hat Michael Powell zum Chef des operativen Geschäfts (COO) ernannt, um die weltweite Skalierung angesichts der stark steigenden Nachfrage aus den USA und Europa voranzutreiben.

Der Branchenveteran bringt über 25 Jahre Führungserfahrung in hochregulierten Sektoren mit und hat leitende Positionen bei Thales Australia und Knorr-Bremse bekleidet. Seine Expertise umfasst die Bereiche Verteidigung, Luftfahrt und sichere Kommunikation und passt damit perfekt zu DroneShield.

JPMorgan baut Beteiligung ab

Doch es gibt auch negative Nachrichten: So hat die US-Bank JPMorgan, die erst Anfang 2026 zu einem bedeutenden Aktionär aufgestiegen war, ihre Beteiligung innerhalb weniger Wochen wieder unter die meldepflichtige Schwelle gesenkt.

Am Markt könnte dies als Zeichen schwindender institutioneller Überzeugung verstanden werden. Ich würde das Ganze jedoch nicht überbewerten und sehe darin keinen langfristigen Belastungsfaktor. Möglicherweise hat JPMorgan dabei auf die aktuell insgesamt volatile Marktphase reagiert und das Risiko zurückgefahren.

Jetzt bei DroneShield einsteigen?

Die jüngste Erholung zeigt, wie schnell das Pendel bei diesem Wert ausschlagen kann – nach oben wie nach unten. Trotz kurzfristiger Rückschläge bleibt der übergeordnete Trend klar aufwärtsgerichtet, getragen von starken operativen Fortschritten und einer strukturell wachsenden Nachfrage nach moderner Verteidigungs- und Antidrohnentechnologie.

Die Verstärkung im Management unterstreicht den Anspruch, das Geschäft international zu skalieren, auch wenn einzelne institutionelle Verkäufe kurzfristig für Verunsicherung sorgen können.

Für risikobereite Anleger eröffnet sich damit weiterhin ein chancenreiches, aber hochvolatiles Investment, bei dem Timing und Positionsgröße entscheidend bleiben.

Passend dazu: Cyber- und Drohnentechnologien benötigen exotische Metalle – „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“ identifiziert zwei Top-Anbieter großem Kurspotenzial.

ℹ️ DroneShield in Kürze

  • DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt.
  • Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia.
  • Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt 1,72 Milliarden €.
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