Carl Zeiss Meditec-Aktie -6%: Darum geht der Crash weiter
Die Aktien von Carl Zeiss Meditec sind am Dienstag erneut massiv unter Druck geraten. Darum geht der Crash bei den Papieren des MDAX-Konzerns jetzt weiter.
Goldman Sachs pessimistisch
Goldman-Analyst Richard Felton hat am Dienstag für schlechte Stimmung unter den Aktionären von Carl Zeiss gesorgt. In einer kürzlich veröffentlichten Studie senkte er die Schätzungen für das operative Ergebnis im Jahr 2026 und warnte vor allem vor einem mauen ersten Quartal.
Infolgedessen senkte der Experte auch seine Einschätzung von Kaufen auf Neutral und reduzierte das Kursziel von 54 € auf 42 €.
Mit dieser Einschätzung ist Goldman Sachs wesentlich skeptischer als der Konsens der Analysten, die Kurspotenzial bis auf 47 € bei dem Titel sehen (Upside +35%).
Abwärtstrend setzt sich fort
Dementsprechend setzte sich der Abwärtstrend bei den Papieren von Carl Zeiss Meditec am Dienstag weiter fort und die Marke von 40 € wurde endgültig unterschritten. Inzwischen notiert die Aktie auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 2017.
Vom aktuellen Niveau ist angesichts der charttechnischen Situation nicht mit einer zeitnahen Erholung zu rechnen. Es ist wahrscheinlich, dass es zu weiteren Kursverlusten kommt.
Was sollten Anleger jetzt tun?
Für Anleger bietet sich in dieser Situation bei Carl Zeiss Meditec also kein Kauf an, denn die Aussichten sind unsicher und weitere Kursverluste können nicht ausgeschlossen werden.
Lediglich Anleger mit guten Nerven und einem langfristigen Anlagehorizont können über einen Kauf nachdenken, sollten sich aber bewusst sein, dass es den Titel bald vielleicht noch günstiger geben könnte.
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ℹ️ Carl Zeiss Meditec in Kürze
- Die Carl Zeiss Meditec (WKN: 157484) ist der Dachkonzern für die einzelnen Geschäftszweige. Nach der Übernahme der Asclepion Meditec AG (Hersteller innovativer Refraktionslaser) 2002 durch den Geschäftsbereich Ophthalmologie der Carl Zeiss AG entsteht die Carl Zeiss Meditec AG. Die beiden Schwerpunkte des Unternehmens sind Produkte für die Augenheilkunde sowie Mikrochirurgie.
- Der Konzern ist international tätig und hat seinen Hauptsitz im thüringischen Jena.
- Das im MDAX gelistete Unternehmen wird aktuell mit knapp 3,9 Milliarden € bewertet