Hypoport: Rekordjagd geht weiter
Das Herzstück von Hypoport ist Europace, Firmenangaben nach „die größte deutsche Plattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite“. Das Fintech-Unternehmen aus Lübeck vermittelt zudem über Dr.-Klein-Franchises Immobilienfinanzierungen und Versicherungen.
„Sehr starkes Wachstum“
Wie Hypoport am Mittwochmorgen mitteilte, lag das Transaktionsvolumen aller Produktgruppen im ersten Quartal bei 34 Milliarden € und damit 26% höher als im Vorjahreszeitraum. 28 Milliarden € entfielen dabei auf Immobilienfinanzierung. Dank dieses „sehr deutlichen Anstiegs“ erreichte die Hypoport-Gruppe erstmals über eine halbe Milliarde € Transaktionsvolumen pro Vertriebstag.
Dem zweitwichtigsten Segment Privatkunden gelang mittels des Dr.-Klein-Franchisesystems ein Transaktionsvolumenanstieg von 34% auf 3,5 Milliarden €.
Aktie in Korrekturphase
Geschäftsseitig läuft es also rund bei Hypoport. Stellt sich die Frage nach dem Zins (wir berichteten) und der Bewertung.
Die Hypoport-Aktie ist bei einem prognostizierten EBIT-Wachstum zwischen 7 und 22% auf 51 bis 58 Millionen € zweifellos hoch bewertet. Dabei muss man sich jedoch im Klaren darüber sein: Der 2.300-Mitarbeiter-Konzern ist dank seiner Europace-Plattform gemeinsam mit der ING-Tochter Interhyp, dem größten Vermittler von privaten Baufinanzierungen in Deutschland, eine Riesennummer im Plattform-Immobilienfinanzierungsgeschäft.
Für den Moment scheinen 2,25 Milliarden € Marktkapitalisierung fair. Der Mid Cap bleibt besonders als Langfrist-Anlage geeignet.
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