Roku: Auf den Spuren von Netflix?!

von (sh)  /   15. Juli 2019, 19:50  /   unter Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Roku (WKN: A2DW4X) hat seinen Hauptsitz, wie der direkte Konkurrent Netflix, im kalifornischen Los Gatos. Auch beschäftigen sich beide Unternehmen mit dem sogenannten Videostreaming über das Internet. Damit hat es sich dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Denn während Netflix, ursprünglich bekanntlich mal als Online-Videothek gegründet, inzwischen zu einem Anbieter von eigenen Inhalten (Content) mutiert ist, beschränkt sich Roku darauf das Programm bestehender TV-Sender per Internet zu streamen.

Dazu hat man natürlich entsprechende Vereinbarungen mit diesen TV-Sendern getroffen, so dass das Angebot legal ist. Das Angebot von Roku hat dabei Vor- und Nachteile für das Unternehmen selbst und seine Aktionäre sowie die Kunden. Der größte Nachteil ist, dass man bei Roku letztlich nichts anderes bekommt als beim normalen, herkömmlichen, linearen Fernsehen auch. Wobei man sich Sendungen, quasi mit einer Art Online-Videorekorder, immerhin aufzeichnen und diese dann später schauen kann.

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Nexus: Wer kauft denn da heimlich, still und leise?

von (sh)  /   15. Juli 2019, 18:31  /   unter Dividenden-Aktien, Small Caps, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Die regelmäßigen Leserinnen und Leser meiner Artikel wissen, dass ich ein großer Fan des Neuen Marktes war und eigentlich bis heute bin. Leider, das gehört allerdings auch zur Wahrheit, gab es am Neuen Markt in der Tat viel Lug und Trug. Andererseits war es jedoch auch ein Segment für junge Startups und die dort gelisteten Aktien per se Hoch-Risiko-Investments. Viele Überlebende des Neuen Marktes gehörten jedoch in den vergangenen Jahren zu den absoluten Stars an der Börse. Eines dieser überlebenden Unternehmen, nämlich Nexus (WKN: 522090), möchte ich Ihnen nun gerne näher vorstellen!

Nexus aus Donaueschingen gehört zu den europaweit führenden Softwareanbietern im Gesundheitswesen. Die Softwarelösungen des Unternehmens unterstützen die Kunden insbesondere bei der Beschaffung von Informationen sowie der medizinischen Dokumentation. Angeboten werden dabei Softwarelösungen für alle Anforderungen von Gesundheitseinrichtungen, von medizinischen Fachlösungen mit Abrechnungsmodalitäten über das Organisations- und Qualitätsmanagement bis hin zum Patientenmanagement.

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Steinhoff: Kaum Lichtblicke

von (mh)  /   15. Juli 2019, 17:18  /   unter Small Caps  /   Keine Kommentare

Der einstige Möbelgigant ist geschrumpft. Nicht nur trennte man sich von Konzernsparten, sondern auch der Kurs der Steinhoff-Aktie (WKN: A14XB9) verlor seit Bekanntwerden des Bilanzskandals vor weit mehr als einem Jahr -97%. Nun ist klar: Die Verluste steigen auch im ersten Geschäftshalbjahr weiter.

Auf der Umsatzseite steht ein Plus von 3% auf 6,8 Milliarden Euro. Ergebnisseitig schreibt der Möbelkonzern aber weiter rote Zahlen – vor Steuern -114 Millionen Euro und im fortgeführten Geschäft -356 Millionen Euro. Damit setzt sich die Serie schwacher Bilanzen fort. Zu allem Überfluss kommt nun auch noch Bewegung in eine andere Baustelle.

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MBB: Prognose zusammengestrichen, aber …

von (mh)  /   15. Juli 2019, 10:24  /   unter Dividenden-Aktien, Small Caps, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Die Prognoseanpassung von Aumann (WKN: A2DAM0) kommt bei der MBB-Aktie (WKN: A0ETBQ) an: Diese dreht am Montag nach schwachem Start ins Plus um +1,52% auf 60,00 Euro. MBB erwartet für 2019 Umsätze in Höhe von „mehr als 500 Millionen Euro“. Das EBITDA wird voraussichtlich 50 Millionen Euro betragen – abhängig von der Entwicklung bei Aumann kann sich dieses auf bis zu 44 Millionen Euro reduzieren. 

Die Prognose enthält laut MBB ausdrücklich nicht den noch nicht konsolidierten Zukauf der Friedrich Vorwerk KG. Dieser Umstand könnte gleichzeitig eine Chance eröffnen. Denn nach Vollzug der Transaktion könnte MBB die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bald schon wieder anheben unter Berücksichtigung der Vorwerk-Zahlen. Werfen wir einen Blick auf die neuesten Entwicklungen bei MBB.

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Leoni: Die beste Lösung für alle?!

von (mh)  /   12. Juli 2019, 18:28  /   unter Small Caps  /   Keine Kommentare

Wie am Mittwoch bekannt gegeben, plant Leoni (WKN: 540888) entweder einen Börsengang oder den Verkauf seiner Kabelsparte. Auch eine Anteilsveräußerung an dem Unternehmensbereich stelle eine Option dar. Laut Leoni seien die dargelegten Alternativen für den Geschäftsbereich Wire & Cable Solutions (WCS) aufgrund der „geringen Synergien“ mit dem Bordnetzbereich (WSD) im Interesse des SDAX-Konzerns. 

Noch sei nach Unternehmensangaben keine abschließende Entscheidung getroffen. Gespräche mit potenziellen Käufern laufen nach Medienberichten noch nicht. Für die gebeutelten Leoni-Aktionäre sind die Veräußerungsabsichten des Managements angesichts des dahin dümpelnden Kurses wohl nicht die schlechteste Nachricht. Nun stellt sich die Frage, wie schnell der Umbau vorangetrieben wird.

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Thomas Cook: Anleger fliehen aus Aktie – wirklich so schlimm?

von (mh)  /   12. Juli 2019, 12:28  /   unter Small Caps  /   Keine Kommentare

Der Aktie des kriselnden Thomas Cook-Konzerns (WKN: A0MR3W) muss heute einen herben Rückschlag verkraften. Das Papier rauscht an der Börse in London um -39,74% tiefer auf 8,00 GBp, in der Spitze fiel der Titel sogar auf 6,25 GBp. Ein Investorenkonsortium aus China und Hongkong rundum Großaktionär Fosun will zur Rettung des britischen Reiseveranstalters 750 Millionen britische Pfund bereit stellen. Dazu sei man laut Thomas Cook in „fortgeschrittenen Verhandlungen“. 

Bei deutschen Anlegern zählt die Thomas Cook-Aktie gerade zu den beliebtesten Spekulationsobjekten. Die neuen Pläne sehen vor, einen großen Teil der Schulden in Aktien umzuwandeln, was Aktionäre immens verwässern würde. Die Entwicklungen bedeuten auch: Ein Verkauf der Fluggesellschaft Condor ist vorerst vom Tisch. Spekulativ gesinnte Anleger, die auf den Verkauf der Airline-Gesellschaft gesetzt hatten, verabschieden sich heute aus der Aktie.

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Funkwerk: Das sind die Pläne von Hörmann Industries!

von (sh)  /   12. Juli 2019, 11:12  /   unter Small Caps, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Vor rund sechs Wochen spekulierte ich an dieser Stelle, ob Großaktionär Hörmann Industries möglicherweise die Komplettübernahme von Funkwerk (WKN: 575314) plant. Inzwischen jedoch gibt es neue Nachrichten, die auf andere Pläne hindeuten. So gaben Hörmann Industries, Funkwerk sowie euromicron kürzlich bekannt, dass Hörmann Industries über die Tochter Funkwerk bei euromicron einsteigen werde.

Konkret hieß es in einer entsprechenden Ad hoc-Meldung dazu, dass Hörmann Industries seinen Geschäftsbereich Communication stärke, in dem man sich über die Tochtergesellschaft Funkwerk an euromicron beteilige. Dazu werde Funkwerk eine von euromicron beschlossene Kapitalerhöhung im Rahmen einer Privatplatzierung zeichnen und so einen Anteil von 10% des Grundkapitals an euromicron erwerben.

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Aumann: Schocknachricht zur Abendstunde

von (mh)  /   11. Juli 2019, 12:11  /   unter Small Caps, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Deutlich reduzierte Gewinn- und Umsatzerwartungen schicken die Aumann-Aktie (WKN: A2DAM0) am Donnerstag tief in den roten Bereich. Der Kurs rutscht im Xetra-Handel um -19,33% auf 14,36 Euro und markiert damit ein neues Allzeittief. Die Schocknachricht platzte gestern kurz vor 21 Uhr herein. 

EBIT und Umsatz für 2019 werden laut Neueinschätzung deutlich unter den Vorjahreswerten liegen. Aumann ist das nächste Opfer der sich eintrübenden Aussichten im Automobilsektor, nachdem in den vergangenen Tagen und Wochen kaum positive Nachrichten zur Wirtschaftsentwicklung von der Autoindustrie zu vernehmen waren.

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United Internet nutzt Kursverfall bei Drillisch

von (sh)  /   10. Juli 2019, 20:48  /   unter Dividenden-Aktien, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Wie United Internet (WKN: 508903) heute in einer kurzen Pflichtmitteilung bekanntgab, hat man den Kursverfall bei 1&1 Drillisch genutzt, um die eigene Beteiligung auf 75,10% des Aktienkapitals zu erhöhen. Unternehmensangaben zufolge möchte man damit das Bekenntnis zum eingeschlagenen Weg der Tochtergesellschaft unterstreichen. 1&1 Drillisch hatte sich kürzlich für weit über eine Milliarde Euro 5G-Frequenzen ersteigert und möchte nun ein eigenes Mobilfunknetz aufbauen.

Weiter betonten die Westerwälder, dass sie nicht den Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages anstrebten. Dies wäre möglich, weil zur Absegnung dieser beiden Verträge – gemäß dem deutschen Aktiengesetz (AktG) – nur eine Mehrheit von 75% der Stimmrechte auf einer ordentlichen Hauptversammlung notwendig ist. Erstaunlich ist jedoch, dass United Internet dies in der insgesamt sehr kurzen Ad hoc-Meldung extra betont.

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Bitcoin Group schließt wichtige Akquisition ab – und jetzt?

von (sh)  /   10. Juli 2019, 20:36  /   unter Krypto, Small Caps, Technologie-Aktien  /   Keine Kommentare

Bereits am Montag, dem 12. November 2018, vermeldete die Bitcoin Group (WKN: A1TNV9) den Erwerb von 100% der Anteile an der Tremmel Wertpapierhandelsbank GmbH für einen Kaufpreis im unteren siebenstelligen Euro-Bereich. Allerdings stand diese Transaktion noch unter der aufschiebenden Bedingung einer Zustimmung durch die Aufsichtsbehörden, insbesondere natürlich der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Das Closing erwartete man noch im ersten Halbjahr 2019.

Zwischenzeitlich wurde aus der ehemaligen Tremmel Wertpapierhandelsbank GmbH die futurum bank GmbH. Damit wurde die aufschiebende Bedingung erfüllt und der Kaufvertrag rechtsgültig, was man als absoluten Meilenstein in der Unternehmensgeschichte der Bitcoin Group bezeichnen muss. Denn die futurum bank GmbH verfügt über eine BaFin-Lizenz zur Erbringung von Bankgeschäften und Finanzdienstleistungen, die für die Weiterentwicklung des Unternehmens essentiell sein dürfte.

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