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Kontron-Aktie: Es fehlen die rationalen Gründe – was tun?

Heftiger Kurseinbruch

Der extreme Kursrückgang bei der Kontron-Aktie am Donnerstag kam überraschend und ist nicht erklärbar. Meldungen des Unternehmens führten zwar wieder zu einer Erholung, die Aktie bleibt jedoch angeschlagen. Am Freitag verliert sie aktuell -2,6% und steht bei 19,50 €. Was ist jetzt ratsam?

Kontron
canva.com/p/gettyimages/putilich

Mögliche Gründe für Kurseinbruch

Es gab keine erkennbaren wirtschaftlichen Gründe für den starken Kurseinbruch. Das Unternehmen gab in einer Erklärung bekannt, dass keine operativen Gründe vorliegen.

Vermutet wird, dass es mit einer allgemeinen Schwäche von Tech-Werten zusammenhängt. Aixtron und Infineon mussten am Donnerstag hohe Verluste hinnehmen. Das könnte ein Anlass für das hohe Verkaufsvolumen der Kontron-Aktie gewesen sein. Es lag deutlich über dem Volumen der Vortage. Die Deutsche Börse setzte den Handel am frühen Vormittag aus, eröffnete ihn jedoch wieder am Nachmittag.

Die hohen Verkaufsorder führten zum Engpass und lösten den Crash aus. Insgesamt ist festzustellen, dass keine rationalen Gründe für den Kurseinbruch vorliegen. Es dürfte daher eine Panikreaktion gewesen sein.

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Leerverkäufer belasten

Schon länger sind hier Leerverkäufer am Werk. Allerdings wurden gestern keine Positionen erhöht oder neue aufgebaut.

Marble Bar Management ist mit 1,38% der zweitgrößte Shortseller. Im Februar baute er seine Position von 0,11% auf 1,44% massiv aus, reduzierte sie jedoch am 11. März auf 1,38%. Wellington Management erhöhte seine Position am 11. März von 0,6% auf 0,7%. Boldhaven Management mit 1% und Fosse Capital Partners mit 1,53% sind laut Bundesanzeiger ebenfalls Shortseller.

Dass hier viele Leerverkäufer Positionen aufbauten, ist kein gutes Zeichen. Allerdings bestehen einige davon schon länger.

Ertrag deutlich gesteigert

In den ersten neun Monaten konnte das Unternehmen den Ertrag gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich steigern. Das operative EBITDA erhöhte sich von 141 auf 194 Millionen €. Das Konzernergebnis verbesserte sich von 62 auf 111 Millionen €. Der Gewinnanstieg ist umso bemerkenswerter, als der Umsatz geringfügig auf 1,18 Milliarden € sank.

An der Jahresprognose wurde festgehalten. Demnach wird mit einem EBITDA von 270 Millionen € gerechnet. 220 Millionen resultieren aus dem operativen Geschäft und 50 Millionen kommen aus der Portfoliobereinigung. Der Geschäftsbericht für 2025 wird am 26. März veröffentlicht.

Vorerst abwarten

Obwohl keine relevanten Daten oder Meldungen für den Kursrückgang vorliegen, sollten Anleger aus meiner Sicht vorerst abwarten. Erst muss sich ein stabiler Boden bilden.

Positiv ist, dass das Unternehmen kurzfristig ein Aktienrückkaufsprogramm plant. Ebenfalls auffallend ist, dass es seit längerem Insiderkäufe gibt. Jefferies bestätigte gestern seinen Zielkurs von 27 €.

Mein Fazit: Obwohl das Kursniveau günstig ist, sollten Anleger vorerst abwarten.

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ℹ️ Kontron in Kürze

  • Die Kontron AG (WKN: A0X9EJ) ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern. Das Unternehmen ist in den Bereichen IoT (Internet of Things) und Digitalisierung tätig und bietet Kunden Produkte und Dienstleistungen wie Smart Automation, Echtzeit-Software, Konnektivität, Datenintelligenz und KI-Anwendungen an.
  • Neben dem Hauptsitz in österreichischen Linz ist der Konzern mit mehr als 24 Niederlassungen weltweit vertreten.
  • Kontron ist Mitglied im Technologieindex TecDAX und an der Börse aktuell knapp 1,3 Milliarden € wert.
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