D-Wave Quantum-Aktie: Das 2.000%-Wunder in den Büchern
Die guten Nachrichten
Die aktuellen Zahlen waren auf den ersten Blick schwach: Der Umsatz fiel auf rund 2,9 Millionen US$ (Rückgang von etwa 81% gegenüber dem Vorjahr). Der Grund? Im Vorjahr gab es einen einmaligen Systemverkauf, der dieses Mal fehlte. Die Aktie sackte vorbörslich erst mal um knapp -8% ab. Dabei bleiben die Verluste weiterhin hoch.
Heute geht es bereits mit +2,2% wieder aufwärts, denn was bei D-Wave aktuell tatsächlich zählt, ist nicht der aktuelle Umsatz, sondern die sogenannten Bookings. Diese schossen um unglaubliche 1.994% auf 33,4 Millionen US$ nach oben. Darunter ein 20-Millionen-Deal mit der Florida Atlantic University und ein 10-Millionen-Vertrag mit einem Fortune-100-Konzern. Darin liegt der eigentliche Grund für die aufkeimende Hoffnung an der Börse.
Die Kirsche auf dem Sahnetörtchen ist der mittlerweile sehr solide Cash-Bestand. Etwa 588 Millionen US$ Cash und Wertpapiere meldete es laut neuestem Quartal. Das ist für ein Quantum-Unternehmen wichtig, weil die Branche extrem kapitalintensiv ist. Während andere Quanten-Startups (wie IonQ oder Rigetti) oft um jede Finanzierungsrunde kämpfen müssen, kann D-Wave die nächsten 2–3 Jahre aggressive Forschung und Entwicklung betreiben, ohne neues Kapital am Markt aufnehmen zu müssen.
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Einsteigen oder Finger weg?
Der gestrige Umsatz-Einbruch um 81% zeigt das größte Problem: D-Wave hängt noch zu sehr von einzelnen, riesigen Systemverkäufen ab. Fehlt einer, sieht die Bilanz katastrophal aus. Der Wandel zum „Abo-Modell“ dauert.
Durch den Aufbau des Gate-Model-Bereichs (via Übernahmen von Quantum Circuits im Januar 2026) kämpft D-Wave nun an zwei Fronten gleichzeitig. Das verbrennt massiv Kapital, streut aber das Risiko, nu